Salamanderland 

Echinotriton andersoni (Boulenger, 1892)

Andersons Salamander
Anderson`s Salamander

Jungtier

Erstbeschreibung:
Boulenger, G. A.(1892):
Ann. Mag. Nat. Hist., Ser. 6, 10

Diagnosis:
E. andersoni ist ein auffallend flach gebauter Salamander. Er weist an den Körperseite sehr prominent hervortretende Leisten auf, die von 12 bis 15 Drüsen besetzt sind. Die Rippen sind spitz und können durch die Haut dringen. Der Körper ist einheitlich dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Nur an der Schwanzunterseite, der Kloakenregion und den Fuß- und Handflächen findet sich gelb-orange Farbe. Er erreicht eine Gesamtlänge von 13 bis 16 Zentimeter, wobei der Schwanz deutlich kürzer als der Körper ist. Der Kopf ist flach und dreieckig. Äußere Geschlechtsunterschiede sind kaum auszumachen. 

Differentialdignosis:
Die Gattung Echinotriton beinhaltet noch eine zweite Art: Echinotriton chinhaiensis. Diese ähnelt E. andersoni sehr, ist aber weniger schlank wirkend und hochrückiger. Die Gattung besitzt viele Ähnlichkeiten mit dem Genus Tylototriton.

Unterarten:
Von E. andersoni sind bislang keine Unterarten beschrieben

Verbreitung:
5 Inseln des Ryukyu-Archipels: Amami-o-shima und Tokunoshima der Amami Gruppe und Okinawajima, Sesokojima und Tokashikijima der Okinawa Gruppe. Ein mögliches Vorkommen auf Taiwan ist wahrscheinlich erloschen.

Habitat / Ökologie:
Die Art ist in ihrem Habitat ausgesprochen selten. Sie lebt in Okinawa in isolierten Waldinseln. Auf Tokunoshima lebt sie an und in Zuckerrohrfeldern auf 100 bis 200 müNN. Die Lebensweise ist äußerst versteckt. Nur die Weibchen begeben sich zu den Fortpflanzungsgewässern.

Nahrung:
Sie besteht aus verschiedenen Insekten, Regenwürmern und Spinnen.

Haltung im Terrarium:
Wir haben noch keine eigenen Erfahrungen, werden aber darüber berichten.  

Fortpflanzung:
Die Paarung findet an Land statt und wurde bislang nur im Terrarium beobachtet. Sie besteht aus einem Kreiseltanz.
Das Weibchen legt die großen Eier einzeln oder in kleinen Gruppen in der Nähe von Pfützen auf den feuchten Bodengrund. Eventuell auch auf den Boden von Tümpeln, die sich im späteren Frühjahr mit Wasser füllen. Das Fortpflanzungsgeschehen umfasst eine längere Periode von Februar bis Juni.
Sobald die künftigen Wohngewässer der Larven mit Wasser gefüllt sind, schlüpfen diese. Sie sind in der Lage, kürzere Strecken über Land aktiv kriechend zu bewältigen.
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