Salamanderland
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Jungtier (unsexed) |
Entwicklung |
Erstbeschreibung:
Tago (1931): Imori to Sanshio-uo:
114.
Verbreitung:
Terra typica: Tanishimura, Bezirk Nishitama.
Distrikte Kanto und Chubu, Honshu.
Habitat / Ökologie:
Durch ihre enorme Anpassungsfähigkeit wurde die Art zum Kulturfolger und
besiedelt die unterschiedlichsten Lebensräume. Jegliche Form von stehenden und
zuweilen sogar von fließenden Gewässern wird zur Fortpflanzung genutzt.
Haltung:
Über die Haltung von H. tokyoensis existieren kaum nennenswerte
Literaturangaben. Generell ist festzuhalten, dass die Tiere eine recht feuchte
Umgebung schätzen. Die günstigste Unterbringungsmöglichkeit scheint deshalb ein
Aquaterrarium zu sein. Die sehr heimliche Lebensweise erfordert die Schaffung
einer Vielzahl von Schlupfwinkel. Das Temperaturregime sollte 20°C nicht
überschreiten. Im
Herbst sollte man die Tiere recht kühl halten oder in die Überwinterung bei etwa
4°C überführen, wo sie bis Ende Januar verbleiben. Wobei allerdings zu bedenken
ist, dass in freier Natur ein Teil dieser Zeit (Dezember bis Mai) zur
Fortpflanzung genutzt wird.
Fortpflanzung:
Im April 2008 haben unsere Tiere, eine Gruppe von 5/2, im Alter von 4 Jahren
erstmals Eisäcke abgesetzt. Dies geschah in einer Außenanlage bei
Tagestemperaturen bis maximal 20°C und tiefsten Nachttemperaturen von 4°C. Die
Salamander suchten ohne Verzögerung sofort nach dem Einsetzen nach der
Winterruhe das Wasser auf. Um die Paarungsaktivitäten einzuleiten, ist es
möglicherweise essentiell, dass feine Zweige ins Wasser ragen. Dort beziehen die
Männchen nachts Position und dort kommt es auch zum Aufhängen der Eisäcke. Ohne
derartige Strukturen wandern die Tiere ziellos im Becken herum.
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