Salamanderland
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Gupo
Warzenmolch
Gupo Warty Newt
|
Männchen |
Weibchen |
Erstbeschreibung:
Wen
Y.-T. (1989): A new species of the genus Paramesotriton from
Guanxi and a comparison with P. guanxiensis. Chin. herpet. Research,
Berkley, 2 (2), 15-20.
Diagnosis:
Ein kräftiger Molch mit einer Gesamtlänge bis 17 cm. Die Grundfarbe von Kopf und
Rumpf ist ein dunkles Braun. Der Bauch ist schwarz und weist eine Vielzahl von
orangefarbener Flecken auf. Die untere Schwanzscheide ist ebenfalls orange
gefärbt. Der Kehlbereich hat eine ähnliche Färbung wie der Bauch. Die orange
Fleckung reicht bis an die Vorderkante des Unterkiefers. Die Unterseiten der
Extremitäten sind heller orange bis gelb. Hand- und Fußflächen sind grau.
Horizontal durch das Auge verläuft eine schmale schwarze Querbinde. Die Iris ist
goldfarbig. Der Rumpf trägt eine Rückenleiste und prominente Lateralleisten, die
Parotiden treten deutlich hervor. Die Hautstruktur ist zwar warzig, im Vergleich
zu den anderen Arten der Gattung allerdings zeigt P. fuzhongensis die
schwächste Warzenbildung. Das Männchen
weist in der Paarungstracht einen silberweißen Streifen an den Schwanzseiten
auf. Es ist insgesamt deutlich schlanker als das Weibchen.
Differentialdiagnosis:
zu P. hongkongensis: Dieser ist kleiner und deutlich zarter.
Er weist zumeist an der Rückenleiste und den Lateralleisten eine
orangerötliche Färbung einzelner Tuberkel auf. P. hongkongensis wirkt
insgesamt heller, da sich ein gelber Farbanteil bis in die Oberseite der
Extremitäten erstreckt. Die horizontale Binde durch das Auge ist deutlich
breiter.
zu P. chinensis: Dieser in der Grundfärbung eher ins Graue
tendierend. Die Haut ist extrem grob warzig, die Rücken- und Lateralleisten sind
relativ schwach ausgeprägt. Die horizontale Augenbinde ist wenig deutlich
ausgebildet, die Iris wirkt meist hellbraun.
zu
P. laoensis: Dieser ist durch seine deutliche gelbe
Rückenzeichnung leicht zu identifizieren.
zu P. spec.: Diese, wahrscheinlich noch unbeschriebene Art, zeichnet
sich vor allem durch ihre rostrote Zeichnung am gesamten Körper aus. Ihr Bauch
weist eine rostrote flächige Färbung mit braunen Flecken auf.
Status der Unterarten:
Es sind von P. fuzhongensis keine Unterarten beschrieben
Verbreitung:
Terra typica: Gupo Hill,
Wanggao (N 24°35´, E 111°25´), Zhongshan, Guangxi Zhuang.
Nordosten von Guangxi.
Habitat/Ökologie:
P. fuzhongensis ist ein Fließwasserbewohner des Mittelgebirges um 400 m. Die
Habitatbäche sind relativ kühl (17-19°C). Die Tiere entfernen sich
wahrscheinlich nur wenig vom Wohngewässer und halten sich dann überwiegend unter
Steinen auf. Immer wieder werden im Terrarium aggressive Handlungen zwischen
Einzelexemplaren beobachtet, was auf eine territorialer Lebensweise hindeutet.
Die Art wurde bisher ökologisch kaum untersucht.
Nahrung:
Die Art kann
problemlos mit den gängigen Futterorganismen ernährt werden. Insbesondere
Regenwürmer nehmen sie im Wasser gerne an. Über ihre natürliche Nahrung ist zur
Zeit nichts bekannt.
Fortpflanzung:
Es gibt keine Beobachtungen der Fortpflanzung im Habitat.
Haltung im Terrarium:
Auf Grund der minimalen Kenntnisse über die natürlichen Umweltbedingungen, kann
nur versucht werden, die Verhältnisse eines subtropischen Bergbachs zu
rekonstruieren. Die Tiere dürften kaum das Wasser verlassen. Deshalb erscheint
ein Aquarium angebracht, dessen Aufbauten teilweise über die Wasseroberfläche
reichen. Sauberkeit und Sauerstoffreichtum ist wichtig. Das setzt entsprechende
Filterung und Strömung voraus. Entsprechende Steinaufbauten als
Klettermöglichkeit und Unterschlupf sind nötig.
Die Art kann territorial sein und dies führt zu Beschädigungskämpfen
untereinander die bis zum Tod des Unterlegenen führen. Aggressive Tiere sind
deshalb von einander zu trennen.
Unsere Tiere erhielten wir durch freundliche Vermittlung von Herrn A. A. Schmidt.
Fortpflanzung im
Terrarium:
Im
Salamanderland
wurde die Art noch nicht vermehrt.
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