Salamanderland
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Erstbeschreibung:
Fei, Ye &
Yang
(1984): Acta Zool. Sinica, 30: 89.
Diagnosis:
Großer, verhältnismäßig schlanker Molch von etwa 14-16 cm Gesamtlänge. Die Tiere haben einen
deutlich vom Rumpf abgesetzten, flachen, dreieckigen Kopf mit großen Augen. Die
Körperfarbe ist ein durchgehendes Schwarzbraun oder Schwarz. Auch der Bauch
trägt dieselbe Färbung. Allein die Finger- und Zehenspitzen sowie die Kloake und
die Schwanzunterkante zeigen ein helles Orange.
Die Haut ist mit zahlreichen großen und kleinen Warzen besetzt. Die Warzen an
Rücken- und Lateralleisten sind für die Gattung relativ schwach ausgebildet.
Differentialdiagnosis:
zu
Tylototriton shanjing: Dieser weist
auf dem Rücken immer zwei seitliche Fleckenreihen auf.
zu
Tylototriton verrucosus:
Dieser ist in der Färbung wesentlich heller. Meist sind hell- oder dunkelbraune Markierungen
vorhanden.
zu
Tylototriton taliangensis:
Dieser weist auf schwarzem Grund ebenfalls keine Rückenzeichnung,
hingegen eine deutlich rote Markierung der Parotiden auf.
zu
Tylototriton kweichowensis:
Dieser weist auf dem Rücken stets zwei seitliche Bänder auf.
Status
der Unterarten:
Es sind bislang keine Unterarten beschrieben worden. Allerdings stellen manche
Autoren die Art in die Gattung Echinotriton, während andere sie als
Subspecies von Tylototriton asperrimus betrachten.
Verbreitung:
Terra
typica: Wenxian, Provinz Gansu, China.
946 m.
Die Art wurde bislang
nur an vier Lokalitäten nachgewiesen, die sich in folgenden Gebieten befinden:
In den Provinzen Pingwu und Qingchuan im nördlichen Sichuan, in Leishan im
östlichen Guizhou, in Zhongxian, Yunyang. In Fengjie de Bezirks Chongqing und in
Shangzhi der Provinz Hunan, von 650 - 2.500 m. Das bewohnte Gebiet ist
zusätzlich in drei nicht zusammenhängende Areale geteilt.
Habitat:
Über den
Lebensraum ist bislang kaum etwas bekannt geworden. Die Tiere leben teilweise in
großen Höhen in und
an verschiedenen Stillgewässern. Sie scheinen eher trockene
Kleinlebensräume zu bevorzugen.
Nahrung:
Über die Ernährung im natürlichen Lebensraum ist nichts bekannt. Im Terrarium
erweisen sich die Tiere als zögerliche Fresser. Bevorzugt werden größere Objekte. Beute, die kleiner als
4-5 mm ist, wird von den Adulti offenbar nicht mehr als solche erkannt.
Fortpflanzung:
Über die Fortpflanzung im natürlichen Lebensraum ist nichts bekannt.
Haltung
im Terrarium:
Auf Grund fehlender Freilanddaten ist die Einrichtung des Behälters schwierig
und das Einfühlungsvermögen des Halters gefragt. Auffällig ist der geringe
Aktionsradius der Tiere. Sie scheinen sich, so lange es ausreichend Futter gibt,
kaum aus ihren Schlupfwinkeln zu bewegen. Allein zur Fortpflanzungszeit werden
die Molche aktiver. Für eine ausreichende Anzahl von Verstecken ist daher zu
sorgen. Die Tiere bevorzugen eindeutig die trockenen Stellen. Sie sollten daher im
nur schwach feuchten Terrarium
gepflegt werden.
Als Futter eignen sich vor allem kräftigere Brocken wie: Tauwürmer, Regenwürmer,
Wachsraupen, Fliegenmaden, Mehlwürmer, Heimchen. Futterpräparate, totes Futter
oder gefrorene Organismen werden im allgemeinen nicht akzeptiert.
Fortpflanzung im Terrarium:
Es liegen hierzu keine Daten vor.
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