Salamanderland
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16.01.12
Nach längerer Pause melde ich mich wieder einmal zu Wort. Die neue Saison steht
vor der Tür wenngleich es erst jetzt Winter geworden ist vor der Tür des
Salamanderlands. Die
Euproctus platycephalus und
Calotriton asper beginnen aber schon mit
dem Laichgeschäft.
Was die abstruse Geschichte mit
N. kaiseri
betrifft, scheint es nun doch bald auch offiziell eine vernünftige
innereuropäische Regelung zu geben: Der CITES-Zwang könnte wieder aufgehoben und
eine mit dem Axolotl vergleichbare Lösung angestrebt werden. Viele europäische
Staaten haben das auf ihrem Gebiet schon inoffiziell vollzogen.
Interessant ist sicher, dass es mittlerweile auch iranische Kollegen gibt,
welche die Vorgangsweise heftig kritisieren und von sehr großen Populationen
berichten, die nicht gefährdet erscheinen. Dass es einigen Mut erfordert, sich
im Iran gegen die herrschende Auffassung zu äußern, sei nur nebenher erwähnt.
Es besteht also guter Grund zu hoffen, dass 2012 ein bisschen weniger von
emotionsbetonten Auseinandersetzungen beherrscht wird und wir uns unserer
eigentlichen Aufgabe, nämlich der Erforschung der Schwanzlurche, wieder voll und
ganz widmen können.
Ich wünsche allen ernsthaft an der Biologie Interessierten ein erfolgreiches
Jahr!
20.06.11
Eben teilt uns das zuständige Ministerium seine Bedenken gegenüber unserer
Auffassung der CITES-Bestimmung zu
Neurergus kaiseri
mit. Alle Interessenten werden deshalb ersucht, sich
hier
genauer zu informieren.
Dass nun auch die nicht kommerzielle Vergabe von N. kaiseri von der
Behörde blockiert werden soll, stimmt insofern natürlich bedenklich, da der Sinn
eines Artenschutzgesetzes (Bewahrung einer Art im natürlichen
Verbreitungsgebiet) dadurch in keiner Weise erfüllt oder berührt wird
02.06.11
Die neue Fortpflanzungssaison 2011 bringt die ersten "Früchte":
Pleurodeles nebulosos geht an Land und kann
ab sofort wieder abgegeben werden. Für speziell interessierte
Schwanzlurchliebhaber können wir aus der Nachzucht 2010 einige wenige Jungtiere
von
Paramesotriton guangxiensis abgeben.
Unseres Wissens ist die Art bisher noch nicht im Terrarium vermehrt worden. Es
handelt sich bei den kleinen Chinesen also vermutlich um die weltweite
Erstnachzucht überhaupt.
12.04.11
Das komplette
Programm des 12. Molchlertags ist fertig. Ich
freue mich auf ein Wiedersehen mit allen Freunden am Samstag den 30 April 2011!
04.04.11
Das Problem mit den Nachzuchten von Neurergus kaiseri ist vorläufig
gelöst: Die Behörde akzeptiert den Vorgang des Standortwechsels. Sobald in der
Zukunft CITES-Papiere zur Verfügung stehen, kann auch der Besitzwechsel
nachvollzogen werden.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie der von uns mit der Behörde ausdiskutierten
Vorgangsweise folgen, erhalten Sie legale Papiere zu den Tieren.
Alle anderen, nicht so ganz öffentlichen Praktiken, von denen man Gerüchte weis
hört, sind illegal. (Nachkommen derart "erworbener" Tiere könnten ebenfalls nur
illegal weiter gegeben werden!)
28.02.11
Auch nachdem nun längere Zeit vergangen ist, haben wir keine Lösung des
CITES-Problems bei
Neurergus kaiseri. Es ist bis auf
unbestimmte Zeit in der Europäischen Union nicht möglich, entsprechende Papiere
zu bekommen. Wir haben daher nach einer anderen Lösung gesucht. Details
hier.
23.11.10
Wir wir alle (hoffentlich!) wissen, ist seit 23. Juni 2010 der Handel mit
Neurergus kaiseri generell verboten. In den Handel gebracht
dürfen nur Nachzuchttiere mit CITES-Bescheinigung. In Österreich ist für die
Ausstellung einer derartigen Bescheinigung das Lebensministerium, Sektion II,
"Nachhaltigkeit und ländlicher Raum" zuständig. (Stubenring 1, 1012 Wien) Das
Antragsformular (Bescheinigung
innerhalb der EU) ist downloadbar. Die online Anmeldung zur
CITES-Bescheinigung der Ministeriums-Homepage funktioniert nicht, also gar nicht
erst probieren!
Der Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung besteht aus 20 Punkten:
1. Antragsteller: Name und Adresse angeben
2. Ort, an dem ... gehalten werden dürfen: Ist nur auszufüllen, wenn Adresse des
Antragstellers nicht gleich ist, mit der Adresse, wo die Tiere gehalten werden.
Fällt also zumeist weg.
3. Ausstellende Vollzugsbehörde: nichts eintragen
4. Beschreibung der Exemplare: genau ausfüllen! (Beispiel: Jungtiere F3,
Eiablage: März 2010, Metamorphose August 2010, Identifikation mittels
beigelegter Fotos)
5. Nettomasse (kg): nichts eintragen
6. Menge: Immer 1 eintragen, da für jedes Exemplar ein eigenes Formular
ausgefüllt werden muss.
7. CITES-Anhang: WA I
8. EG-Anhang: A
9. Herkunft: Nachzucht
10. Ursprungsland: Österreich
11. - 15. nichts eintragen
16. Wissenschaftlicher Artname: Neurergus kaiseri
17. Üblicher Artname: Zagrosmolch
18. Hiermit bestätige ich, dass die oben beschriebenen Exemplare "in
Gefangenschaft geboren und gezüchtet oder künstlich vermehrt wurden." ankreuzen.
19. Ich beantrage diese Bescheinigung "zur Befreiung von Exemplaren der Arten in
Anhang A vom Verbot kommerzieller Tätigkeiten..." ankreuzen
20. Name, Ort, Datum, Unterschrift
Unbedingt beizulegen sind entsprechende Fotos. Diese müssen bestimmte Kriterien (zitiert aus: BGBl II, Forderungskatalog vom 19. April 2006, Nr. 164) erfüllen:
* Größe 9 x 13 oder 10 x 15 cm (alle Bilder in 2
Abzügen!)
* Jedes Foto muss mit dem Datum des Aufnahmetags versehen sein. Bei mehreren
Anträgen für mehrere Tiere müssen die Fotos eindeutig zuzuordnen sein.
* ca. 80% der Fotofläche müssen vom Tier abgedeckt werden (Bedeutet in unserem
Fall mehrfache Vergrößerung!).
* Gute Schärfe, einheitliche Belichtung (keine Schatten)
* Ausarbeitung glänzend (nicht matt!)
* Fotohintergrund einheitlich hell (aus diesem muss die Größe des Tieres
hervorgehen. Am besten auf Millimeterpapier fotografieren)
* Objektivachse muss senkrecht sein (Kopf und Rücken von oben, Kopf seitlich)
Ob das seitliche Kopffoto weiterhin gefordert werden wird, ist Verhandlungssache. Für N. kaiseri ist diese Partie weitgehend nicht zur Identifikation geeignet. Ausschlaggebend ist ein gutes Foto von Kopf und Rücken.
Jedenfalls sind die Fotografen unter uns gefordert. Es wird ohne Studio nicht einfach sein, derartige Fotos anzufertigen. Ohne guter Spiegelreflex-Kamera mit entsprechendem Makroobjektiv ist man chancenlos. Computerausdrucke, Dateien oder ähnliches werden jedenfalls nicht akzeptiert. Praktisch wird Veröffentlichungsqualität gefordert und alles zurückgewiesen, was den Kriterien nicht exakt entspricht.
Diese Angaben mache ich aus eigener Erfahrung. Eine Gewährleistung auf Richtigkeit und Vollständigkeit ist damit nicht verbunden
Viel Geduld und Erfolg bei der Antragstellung! Über Rückmeldungen, wie es denn so gelaufen ist, würde ich mich freuen!
02.11.10
Ab heute bieten wir in den
aktuellen Nachzuchten
Neurergus kaiseri an. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Art
seit Juli 2010 CITES pflichtig ist. Das bedeutet, dass von jeder Weitergabe die
Artenschutzbehörde zu informieren und dort eine Sondererlaubnis (CITES-Papier)
einzuholen ist. Das ist mit Gebühren belastet. Noch wissen wir nicht genau, wie
hoch diese sein werden. In jedem Fall ist das Verfahren aber mit einigem Aufwand
verbunden, da jedes Tier fotografiert werden muss, um es identifizieren zu
können. Die hier angebotenen Nachzuchten sind F2 bzw. F3
Tiere, die Sondererlaubnis ist daher nur eine (lästige!) Formsache.
15.09.10
An dieser Stelle muss ich mich entschuldigen: Manche
seltene und entsprechend begehrte Art ist schneller weg, als die Homepage
reagieren kann. So geschehen bei den wenigen Exemplaren von
S. s. bernardezi,
die wir abzugeben hatten. Gestern Abend eingestellt, waren sie heute Vormittag
allesamt bestellt. So manchen, der da zu spät gekommen ist, wird das verärgern.
Das tut mit Leid, lässt sich aber bei Arten, die sich nur in geringer Anzahl
vermehren, kaum verbessern. Langfristige Reservierungen sind auch problematisch,
da die Vermehrung ja nicht "auf Bestellung" machbar ist.
Vielleicht nicht allen bekannt ist der Umstand, dass wir den Großteil unserer
Zeit nicht der "Zucht", sondern verschiedenen wissenschaftlichen Zielen widmen.
Die Nachzuchten sind ein Produkt daraus.
27.08.10
Die sommerliche Zeit geht zu Ende und damit auch die
hohen Temperaturen, die den Versand von Schwanzlurchen schwierig bis unmöglich
machen. Ein wesentlicher Teil der Jungtiere der diesjährigen
Fortpflanzungssaison ist bereits an Land gegangen. Wir füttern sie jetzt mal
kräftig und im Lauf des Septembers/Oktobers sind sie kräftig genug, um abgegeben
zu werden. Unter anderem wird das sein: Ommatotriton (Triturus
vittatus) ophryticus, Triturus carnifex,
Neurergus kaiseri und viele mehr.
Schon jetzt gibt es einige wenige Exemplare von Neurergus strauchii barani
der Nachzucht 2010.
25.07.10
Der Großteil der 2009 von uns nachgezogenen
Sardischen Hechtkopfmolche,
Euproctus platycephalus, sind nun metamorphosiert. Einige
wenige Exemplare können wir an ernsthaft interessierte Liebhaber
abgeben.
Bitte beachten Sie dabei unbedingt die
INFO zu dieser Art, die mit Sicherheit zu den
am stärksten gefährdeten Amphibienarten überhaupt zählt. Diese Art wird von uns
nicht versendet. Sie kann nur direkt im Salamanderland
abgeholt oder in Gersfeld (AG-Urodela-Tagung)
übernommen werden.
20.06.10
Ein weltweiter Temperaturanstieg hat sich im laufenden Jahr in Mitteleuropa
keineswegs manifestiert. Wir alle leiden ein bisschen darunter. Bezogen auf
unsere Molche und Salamander hat das dazu geführt, dass Larven- und
Jungtierentwicklung erheblich verzögert wurden. Ungeduldigen Liebhabern darf ich
aber versichern: Trotz des im Moment noch recht dünnen Angebots von Nachzuchten
2010 werden die trotzdem verlässlich kommen! Paramesotriton deloustali,
Tylototriton kweichowensis, Lissotriton vulgaris cf. graecus, Ichthysaura
alpestris apuanus, Triturus carnifex, Triturus dobrogicus, Ommatotriton
ophryticus, Neurergus kaiseri usw. sind zurzeit einfach noch zu klein. Die
Paramesotriton Larven müssen ohnehin (im Juni!) beheizt werden, sonst
schaffen die das gar nicht. Verkehrte Welt!
02.06.10
Immer wieder erreichen mich E-Mails und Anrufe, deren Inhalt Polemik gegen
Tierhaltung im Allgemeinen, gegen deren Vermehrung, gegen den Handel usw. ist.
In der Regel kann man darauf kaum antworten, da die Argumentation derart weit an
den tatsächlichen Verhältnissen vorbei geht, dass keine sinnvolle Diskussion
möglich erscheint.
Tierschutz und meist auch Artenschutz ist von Emotionen getragen. Selbst die
entsprechenden Gesetzeswerke stellen ein Spiegelbild der Bedürfnisse des
Betrachters von Tieren dar und nehmen kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der
Geschöpfe, die sie eigentlich schützen sollten. Nachdem der Mensch ein
ausgesprochenes "Augentier" ist, muss eine Tierhaltung so aussehen, wie
sie sich der Betrachter für sich selbst vorstellt, um Akzeptanz zu
finden.
Nachdem auch die seriöse Forschung einen möglichst großen Bogen um dieses
gesellschaftspolitisch heikle Thema macht, gibt es nur wenige Studien, die
erhellend wären.
Bedauerlicher Weise führt dies dazu, dass tatsächlich enorme Mengen von
Wildtieren in menschlicher Obhut vorzeitig sterben müssen. Wobei uns klar sein
muss: Der Löwenanteil dieser Verluste passiert nicht beim Händler, beim
Transport oder beim Züchter (die würden sonst kein Geschäft machen können),
sondern beim wohlmeinenden Liebhaber, der "eh alles richtig" gemacht zu haben
glaubt.
Es wäre an der Zeit, sich an den jeweiligen Arten zu orientieren und heraus zu
finden, wo deren tatsächliche physiologischen Überlebenskriterien sind. Nachdem
selbst Walhaie im Aquarium zu züchten sind (Okinawa), ist das keine Frage von
Gefühlen, sondern von Wissen und dessen konsequente Umsetzung.
Ein besonders groteskes Beispiel von irregeleiteten Gefühlen ist die Aufnahme
von Neurergus kaiseri in das Washingtoner Artenschutzabkommen, Anhang I.
Wahrscheinlich gibt es wenige Schwanzlurcharten die derart ungefährdet in ihrem
natürlichen Habitat sind, wie eben gerade der Zagros-Molch. Ein fast
menschenleeres Gebiet in einer Halbwüste, wo die Tiere den Großteil ihrer
Existenz in einem riesigen unterirdischen Höhlensystem verbringen. Dazu kommt
eine Vermehrungsrate mit mehr als 100 Nachkommen pro Weibchen und Jahr.
Wie kam es dazu? Um Forschungsgelder zu lukrieren, hat ein iranischer
Herpetologe vor Jahren die (auch damals völlig unsinnige) Behauptung
aufgestellt, dass von dieser Art weniger als 1000 Individuen existieren sollen.
Keinerlei Freilanduntersuchungen gingen dem voraus. Bis heute gibt es keine
Populationserhebungen, ja nicht mal das Habitat ist in seiner Ausdehnung
bekannt. Die paar Fachleute, die dieses erste Statement zu Gesicht bekamen,
haben damals bloß den Kopf geschüttelt und sich nicht weiter mit dem Unsinn
beschäftigt.
Nachdem einige Jahre vergangen waren, wurde von einem findigen Ukrainer die Art
dem Handel zugänglich gemacht. Das überraschende dabei: Obwohl N. kaiseri
seit 1995 in den europäischen Terrarien vertreten war und sich kaum wer für die
Art interessierte, kam es nun zum Hype. Er wurde zum "must have"- Tier der
Terraristik. Irgendwer in den USA hat dann dieses unsägliche Schriftstück
ausgegraben, wo von den 1000 Individuen die Rede war und nun setzte das
hinlänglich bekannte Geschehen ein.
Der Antrieb für die iranische Seite, den Unfug abzustellen, war gering. Zum
einen hätte man den damaligen Irrtum eingestehen müssen, zum anderen wurde eine
Menge Forschungsgeld für die Sache aktiviert. Es passierte also endlich das, was
schon vor einigen Jahren mit der Falschmeldung erfolglos versucht worden war.
Der IUCN ist der Vorwurf zu machen, dass sie eine rein von Emotionen getragene
Stimmung nicht seriös prüfen ließ, sondern ihr unkritisch nachgegeben hat. Nur
so ist es erklärbar, dass im offiziellen Schutzantrag zur CITES-Konferenz
Fundorte der Art angegeben sind, die ihre Existenz primitivsten
Übersetzungsfehlern verdanken, dafür aber andere völlig verschwiegen werden. Nur
so ist es erklärbar, dass man einer durchs Internet aufgeheizten Stimmung
gefolgt ist ohne auch nur eine einzige Populationserhebung vorliegen zu haben.
Die Verhältnisse der Art im Iran werden durch diese Bestimmung in keiner Weise
berührt werden. (Was in diesem Fall auch sehr gut ist!) Heftig behindert wird
allerdings der sinnvolle Umgang mit N. kaiseri in der Terraristik. Die
Art wird momentan in tausenden Stück nachgezogen. Seit 2007 wird in Europa der
Großteil des Bedarfs über Nachzuchten gedeckt. Ein Import von Wildfängen ist
längst überflüssig.
Mit anderen Worten: Endlich hat es eine handelrelevante Art geschafft, per
Nachzucht erhalten zu werden und dann kommt eine gesetzliche Bestimmung, die
genau das boykottiert!
Ein Schildbürgerstreich, der seinesgleichen sucht!
Dass in der besagten IUCN-Konferenz praktisch keine der tatsächlich vom Aussterben
bedrohten, aber wirtschaftlich bedeutsamen Arten unter Schutz gestellt wurden,
sei nur am Rand erwähnt.
27.04.10
Vor zwei Tagen fand der
11. Molchlertag statt. Manfred Christ
hatte sich sehr eingesetzt, dass wir unsere Tagung dieses Mal im
Nationalparkhaus Lobau durchführen konnten. Dank der Großzügigkeit der MA 49
durften wir dort den wirklich schönen Seminarraum nutzen. (Danke auch an Herrn Berthold,
der das alles ganz unkompliziert ermöglichte!) Es war ein sehr vergnüglicher
Nachmittag und Abend!
01.04.10
Der
elfte Molchlertag
findet am Samstag den 24. April statt! Dieses Mal treffen
wir uns nach dem "open house" ab 10:00 Vormittag im Salamanderland um 14:00 im
Nationalparkhaus Wien, Lobau (1220, Dechantweg 8, beim "Roten Hiasl")
Programm
22.03.10
Ichthyosaura alpestris apuana, der
apuanische Bergmolch ist bereits ausverkauft. Ebenso aus ist
Triturus carnifex,
der Alpenkammmolch. Ganz wenige
Restexemplare sind noch von folgenden Arten verfügbar:
Ambystoma mavortium mavortium,
Tigersalamander
Salamandra salamandra terrestris,
Westlicher Feuersalamander
Salamandra salamandra gallaica,
Portugiesischer Feuersalamander
Tylototriton verrucosus, Rauhäutiger
Krokodilmolch
Schauen Sie mal in den
aktuellen Nachzuchten vorbei!
06.03.10
Nun scheinen wir den Winter doch größtenteils überstanden zu haben!
Euproctus platycephalus sieht's genau so und
hat- stark verspätet!- begonnen, Eier abzusetzen.
Morgen, Sonntag ist wieder "Exotica"
im VAZ St. Pölten. Wenn Sie da sind, schauen Sie doch mal bei unserem Stand
vorbei! Wir werden unter anderem den letzten Schwung an
Axolotl anbieten. Danach ist für eine ganze
Weile Schluss mit diesen Tieren, da wir uns auf andere Arten konzentrieren
werden. Morgen also ist bis auf weiteres die letzte Gelegenheit, bei uns Axos zu
erwerben!
So spannend für uns die kommenden Monate in der Anlage mit balzen, laichen und
Jungtiere aufziehen auch sein werden, für Sie wird es eine Geduldsprobe! Die
Nachzuchten aus 2009 gehen allmählich zur Neige und erst im Herbst gibt's wieder
neue Jungtiere. Wenn Sie also schon planen, einmal die Molchhaltung zu versuchen
, dann zögern Sie jetzt nicht, unsere
aktuellen
Nachzuchten durchzustöbern, sonst kann's leicht passieren, dass Sie
recht lang warten müssen, bis es Ihren "Traummolch" wieder gibt.
11.02.10
Nach wie vor hat uns dieser Extremwinter in seinen Klauen! Das hat leider
Konsequenzen, was den Versand betrifft: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir
bei vorausgesagten Tiefsttemperaturen von -10°C das Risiko nicht eingehen
wollen, die Tiere Gefahren auszusetzen. Es kann zurzeit also schon mal
passieren, dass wir NICHT am folgenden Montag versenden können, sondern noch
eine Woche zuwarten müssen. Bitte, nicht die Geduld verlieren! Sie bekommen Ihre
Tiere verlässlich und so gehen Sie sicher, dass sie auch froh und munter bei
Ihnen ankommen.
Das Problem sind ja nicht so sehr die tiefsten Temperaturen, sondern die stark
wechselnden Verhältnisse beim Transport. Wer will es dem betreuenden Personal
verübeln, wenn sich die durchgefrorenen Leute mal zwischendurch aufwärmen
möchten? Da herrschen dann schon mal +20°C und mehr in den Zwischenlagern. Somit
sind die Heizungen dort voll aufgedreht. Wenn jetzt Ihre Molche das Pech haben,
genau neben dieser Heizung deponiert zu werden, und sei es nur für eine Stunde,
dann wird's kritisch, wenn es grade vorher sehr kalt gewesen ist. Wobei gesunde
Tiere das überraschend durchaus auszuhalten im Stande sind. Aber wir möchte
nicht, dass Sie von uns Exemplare bekommen, die den Transport "gerade mal
ausgehalten" haben.
Unbeeindruckt vom Wetter hat bei uns in den Anlagen trotzdem bei einigen Arten
der Frühling schon begonnen. Die Bandmolche balzen und laichen und bei den
algerischen Rippenmolchen schwimmen schon Larven und die ersten Neurergus-Eier
sind da! Und und und...!
04.01.10
Zwar war der Besucherandrang bei der Weihnachts-Exotica in St. Pölten am 27. 12. eher
bescheiden, trotzdem ist ein Großteil der von uns angebotenen Axolotl-Zuchttiere
in unterschiedlichen Farben schnell weg gewesen. Wer da nicht aufgepasst hat,
hat jetzt das Nachsehen! Am 07. März werden wir wieder einen Stand besetzen.
Dann gibts aber in erster Linie halbwüchsige Axolotl.
Die Jahreswende ist immer auch ein Anlass, mal Rückschau zu halten. Das
Salamanderland gibt es im engeren Sinn nun
seit 15 Jahren. Weitere 10 Jahre davor begann meine persönliche Beschäftigung
mit Schwanzlurchen. Ein Vierteljahrhundert Molche und Salamander und es ist nie
langweilig geworden! Im Gegenteil, es war noch nie so faszinierend, wie eben
jetzt! War die Beschäftigung mit dieser Amphibiengruppe anfangs noch einigen
wenigen "Spinnern" vorbehalten, zeigen die umfangreichen Angebotslisten bei den
spezialisierten Händlern, dass Molchhaltung mittlerweile eine gängige Sache
geworden ist. Das bedeutet aber auch Verantwortung: Der Bedarf der Liebhaber
sollte immer weniger mittels Wildfängen sondern letztlich ausschließlich durch
Nachzuchten gedeckt werden.
Als erster Schritt wird die Aufnahme von
Neurergus kaiseri in das Washingtoner
Artenschutzabkommen eben diskutiert. Andere Arten (Neurergus
microspilotus) sollen folgen.
So erfreulich die Bestrebungen um den Schutz gefährdeter Arten sind, so wichtig
ist es auch, dass sich diese Schutzbestimmungen nicht letztlich gegen die Leute
richten, die sie angestrebt haben. Seriöse Nachzuchtarbeit ist in diesem
Zusammenhang wichtiger denn je, wenn wir nicht wollen, dass streng geschützte
Arten aus den Terrarien und damit aus dem Gedächtnis verschwinden.
In diesem Sinne möchte ich allen Molchlern viel Freude und Erfolg mit ihren
Tieren im vor uns liegenden Jahr wünschen!
Ihr/Euer
Günter Schultschik
24.12.09
Allen Molchlern, Salamanderfreunden, Amphibienspezialisten, Herpetologen und
allen Menschen, die guten Willens sind: Ein frohes Weihnachtsfest und viel
Freude im Kreis der Lieben!
Ihr, Euer
Günter Schultschik
03.12.09
Das Weihnachtsfest kommt wieder mal auf uns zu und damit ein enormer Anstieg des
Paketverkehrs weltweit. Da sind Verzögerungen nicht auszuschließen. Aus
Rücksicht auf das Wohl unserer Tiere stellen wir daher zwischen 15. Dezember und
10. Januar den Versand vorübergehend ein. Ich bin sicher, dass Sie für diese
Maßnahme auch heuer wieder Verständnis haben!
Wir gehen aber nicht auf Urlaub, sondern- ganz im Gegenteil- erstmals werden wir
bei der
EXOTICA in St. Pölten einen Stand haben!
Für Axolotl-Fans haben wir dort was ganz Besonderes dabei: Eine größere Anzahl
geschlechtsreifer Zuchttiere in verschiedenen Farben! So etwas gibt es nicht
alle Tage! Die Gelegenheit ist sicher einmalig!
Ich freu mich auf ein Treffen bei der
"WEIHNACHTS-EXOTICA" am 27. Dezember im Veranstaltungszentrum St.
Pölten!
21.11.09
Wir freuen uns, eine
neue Nachzucht vorstellen zu können:
Tylototriton shanjing. Der Mandarin
Krokodilmolch wird von der IUCN als "Near Threatened" ausgewiesen. Trotzdem
werden Jahr für Jahr viele Exemplare weiterhin für den Handel der Natur
entnommen. Wir haben uns daher in der abgelaufenen Saison sehr bemüht, die Art
in einer größeren Anzahl zu vermehren. Ganz bewusst wurde der Preis der
Jungtiere tief angesetzt. Er soll ein zusätzlicher Anreiz sein, auf die deutlich
teureren Wildfänge zu verzichten. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass Wildfänge
häufig in recht bedenklichem Zustand bei den Liebhabern ankommen. Unsere
Nachzuchten hingegen sind stabil und wir geben eine Garantie, dass sie gesund
bei Ihnen ankommen.
Wenn Sie sich mit dem wunderschönen Mandarin Krokodilmolch befassen möchten,
nützen Sie diese extrem günstige Chance und helfen Sie dadurch mit, die Arbeit
der Amphibien-Arche zu unterstützen! Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag,
den Handel mit Wildfängen zu reduzieren!
29.10.09
Seit einigen Monaten arbeitet eine Reihe von Fachautoren verschiedener
europäischer Vereinigungen (AG-Urodela der DGHT, ÖGH, FUG und andere) unter dem
Arbeitstitel "Threatened Salamanders and Newts of the Old World. Captive Care
Management" an der Erstellung von Haltungs- und Nachzuchtanweisungen. Diese
richten sich in erster Linie an die Zoos, die sich im Rahmen der weltweit
agierenden "Amphibian Ark" an Erhaltungszuchten beteiligen, an Institute, die
mit Schwanzlurchhaltung befasst sind und an den engagierten Liebhaber.
Nun, mag so mancher sagen, derartige Haltungsrichtlinien gibts im Internet zur
Genüge. Das ist grundsätzlich richtig, diese neuen Arbeiten orientieren sich
allerdings erstmals an wissenschaftlichen Kriterien. Die Parameter der
Haltungsvorschläge werden aus den Daten der Habitate abgeleitet. Die Publikation
wird die ca. 70 von der IUCN zurzeit als gefährdet ausgewiesenen
Schwanzlurcharten Eurasiens umfassen. Sie wird in 4 Sprachen erscheinen
(Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch).
Es ist klar, dass ein derartiges Werk umfangreiche Recherchen benötigt und nicht
innerhalb weniger Monate entsteht. Bis es komplett vorgelegt werden kann, wird
folglich einige Zeit vergehen.
Der Text orientiert sich in Form und Inhalt am "Handbuch europäischer Amphibien
und Reptilien". Im Gegensatz zu diesem wird das Buch allerdings Fotos enthalten.
Einige Lektoren, die am "Handbuch" mitgearbeitet haben, werden auch diese neue
Publikation betreuen.
Zwar entsteht das Werk im Hinblick auf die Aktivitäten der "Amphibian Ark", es
handelt sich aber um eine eigenständige europäische Publikation, die
europäischen Qualitätskriterien entsprechen wird.
Die Redaktion wird von Günter Schultschik
durchgeführt, der sich der Unterstützung vieler versierter Kollegen erfreut.
06.09.09
Der Anregung eines Besuchers unserer Homepage folgend, werden wir künftig in
unregelmäßigen Abständen einen
Newsletter
anbieten. Wenn Sie Interesse daran haben, lassen Sie sich einfach in
den Verteiler aufnehmen. (Aussteigen ist übrigens genau so einfach!) Dort
erfahren Sie dann sofort, wenn´s was Interessantes bei uns gibt!
16.08.09
Frost et al. (2009) akzeptieren
nun den Hinweis von Schmidtler
(2004) wonach der tatsächlich ursprüngliche Gattungsnamen für den Bergmolch
Ichthyosaura heißen muss, wenn man den Regeln der Nomenklaturkommission
folgt. Offenbar den Anschluss dazu hat eine Schrift von Dubois
& Raffaelli
(2009) gegeben, die erstmals in ihrer jüngst erschienen Revision eben diesen
Gattungsnamen korrekt verwenden.
Dass der zwischenzeitlich von Garcia-Paris
et al. (2004) eingesetzte Gattungsnamen "Mesotriton"
nicht zulässig war, war den Literaturkundigen schon bald klar. Umso
erfreulicher, dass nun die Konsequenzen gezogen und dieser Irrtum korrigiert
wurde.
Die Liebhaber werden wenig Freude mit dieser neuerlichen Änderung haben. Sie
zeigt aber auch, dass man nicht vorschnell Namensänderungen mit vollziehen
sollte, solange nicht schlüssige Beweise vorliegen und gründlich recherchiert
worden ist.
Wir im Salamanderland halten die nunmehrige
nomenklatorische Entscheidung für vollkommen richtig und haben die Änderung auf
dieser Homepage durchgeführt. Nähere Details unter:
Systematik Triturus.
22.07.09
Endlich Sommer, Ferienzeit, Badetemperaturen! Des einen Freud, des anderen Leid.
Schwanzlurche mögen Temperaturen deutlich über 20°C im allgemeinen weniger. Wir
bitten daher im Sinn des Wohlergehens der Tiere um Verständnis, dass wir in den
Sommermonaten keinen Versand durchführen, wenn Temperaturen über 25°C
vorausgesagt sind. Sie können aber sicher sein, dass Sie Ihre Tiere sofort
bekommen, sobald es die Verhältnisse zulassen.
Danke und schönen Urlaub!
10.07.09
Unsere
Neurergus kaiseri
Gruppe entwickelt sich prächtig. Deshalb ein paar neue Fotos.
06.07.09
Die ersten Bandmolch-Jungtiere sind
abzugeben.
Ob sie nun
Triturus vittatus ophryticus, Ommatotriton ophryticus
nesterovi oder sonst wie heißen mögen, wird spätestens dann
zweitrangig, wenn man die prächtigen Männchen bei ihren Balzspielen beobachten
kann. Allerdings dauert es etwa 3 Jahre, bis aus den von uns abgegebenen
Jungtieren entsprechend stattliche adulte Exemplare heran gewachsen sind. Hier
ist also Geduld und Ausdauer nötig. Aber beides ist bei "echten Molchlern"
ohnehin in großem Maß vorhanden! Die Aufzucht der Jungtiere ist gar nicht so
schwierig, wenn man sie verhältnismäßig trocken und im Sommer recht warm hält.
(Eine Ecke des Beckens sollte aber doch gut befeuchtet sein, dann können die
Tiere wählen.)
23.06.09
Die problematische Eingliederung von
Laotriton (syn.:
Paramesotriton) laoensis hat ein Ende! Für die Art wurde eine
eigene Gattung Laotriton aufgestellt. Dies erscheint durch die doch
erheblichen Abweichungen von Paramesotriton gerechtfertigt. Siehe hierzu:
Dubois
A. & J. Raffaeli (2009): A new ergotaxonomy of the family Salamandridae Goldfuss, 1820 (Amphibia, Urodela).
Alytes 26 (1-4): 1-85.
17.05.09
Auf
www.feuersalamander.com hat dieser Tage ein
Fotowettbewerb
statt gefunden. Salamanderland hat in beiden
Kategorien die Hauptpreise gestiftet.
Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich:
Catrin Grollich hat mit
ihrem Bild von roten Sollingen-Salamandern einen Gutschein von € 100,00
gewonnen.
Sandy Reinhard gewann in
der Kategorie "Urodela" einen Gutschein von € 50,00 mit ihrem Foto eines
Bandmolchs.
16.05.09
Die Axolotl-Saison hat begonnen! Vorerst gibt's
Nachzuchten der beiden Farbschläge PLATIN und SILVER. Wobei
PLATIN weiße Tiere bezeichnet, die rosafarbene
Augen haben,
SILVER-Tiere besitzen dagegen schwarze Augen.
29.04.09
Fotos der Embyonalentwicklung von
Triturus vittatus ophryticus
und
Euproctus platycephalus eingefügt.
Als wir vor einigen Tagen nach langer Zeit wieder einmal Oviedo-Salamander
Nachzuchten (S.
salamandra bernardezi) angeboten haben, war die Mailbox voll!
Innerhalb weniger Stunden waren die Jungtiere ausverkauft. Das zeigt die
ungebrochene Faszination, die von besonderen Feuersalamanderunterarten weiterhin
ausgeht.
Für echte Kenner haben wir zurzeit die sehr seltenen S. salamandra gallaica
in wenigen Exemplaren aus der letztjährigen Nachzucht. Wer sich für diese Form,
die mit roten Köpfen aufwarten kann, interessiert, sollte schnell zuschlagen!
Ein Kollege aus Niederösterreich hat Ambystoma andersoni vermehrt. Wer
sich für diese spektakulären Tiere interessiert, sollte sich per
mail
melden. Wir leiten das gerne weiter. Es sind dies keine Nachzuchten aus dem
Salamanderland!
20.04.09
Bilder von
Liua shihi eingefügt.
02.04.09
Die ersten Fotos der
Embryonalentwicklung von
Euproctus
platycephalus wurden eingefügt.
Immer wieder erreichen uns Anfragen, welche Bücher, welche Literatur über
Schwanzlurche wir empfehlen können. In Zusammenarbeit mit einem der weltweit
führenden herpetologischen Fachbuchhändlern, Herrn A. Brahm von Chimaira haben
wir nun eine große Auswahl an Druckwerken zusammen gestellt. Ansehen und
bestellen können Sie
hier.
08.03.09
Dass wir in den letzten Jahren bei einer Vielzahl von Fernsehproduktionen unser
Knowhow zur Verfügung gestellt haben, ist nur Insidern bekannt gewesen. Hier
gibt's nun eine Vorstellung der bisherigen
Filmprojekte.
04.03.09
Zahlreiche Fotos ergänzt. Unter anderem bei
Pleurodeles waltl,
Triturus karelinii,
Triturus pygmaeus und
Triturus vittatus ophryticus.
26.02.09
Auch wir haben nicht alles! Deshalb ist heute eine
Suchliste
eingefügt worden. Falls Sie was abgeben wollen, was wir gerade suchen, schreiben
Sie uns einfach eine Mail. So kommen wir sicher zusammen!
12.02.09
Ein weiteres englisch sprachiges Artkapitel ist hinzugekommen:
Tylototriton shanjing.
Für die großartige Unterstützung bei den Übersetzungen der letzten
Zeit danke ich besonders Herrn Dr. Janzen
(Amphibien-Arche).
08.02.09
Die zunächst noch unbekannte Paramesotriton-Art, die wir als
"Gelbpunkt-Warzenmolch" bzw. als Paramesotriton spec. 2 bezeichnet haben,
hat sich mittlerweile zweifelsfrei als Farbmorphe von
Paramesotriton chinensis heraus gestellt.
07.02.09
Der Laich von
Euproctus platycephalus (siehe Eintrag vom
17.01.09) ist befruchtet! Bilder von der spannenden Paarung dieser Art gibts
hier.
03.02.09
Das Artkapitel von
Neurergus kaiseri wurde nochmals
überarbeitet. Seit heute ist das Kapitel über
Neurergus kaiseri auch in englischer
Sprache verfügbar.
27.01.09
Nach einigen Vorbereitungsgesprächen ist es nun so weit: Das
Salamanderland wird sich aktiv am Programm
der
Amphibien-Arche beteiligen. Diese
Teilorganisation der
IUCN, der Weltnaturschutzorganisation, hat es
sich zur Aufgabe gemacht, besonders bedrohte Amphibienarten durch gezielte
Nachzuchtprogramme in ihrem Bestand zu erhalten bzw. zu stützen. Wir haben
darüber viele Diskussionen geführt und sind uns der Problematik des Ansatzes
durchaus bewusst. Aber: Nix tun hilft auch nix!
25.01.09
Die Artkapitel von
Neurergus kaiseri und
Tylototriton shanjing wurden auf den
neuesten Stand gebracht.
20.01.09
Obwohl wir in der letzten Saison 2008 wirklich viele Axolotl aufgezogen hatten
und somit sicher waren, bis zur diesjährigen Nachzucht Tiere anbieten zu können,
sind wir schon wieder total leer. Zwar haben die Eltertiere ohnehin schon wieder
abgelaicht, aber bis Mai wirds doch dauern, bis wir hiervon Tiere abgeben
können. Ich muss also alle Axolotlfreunde jetzt um ziemlich viel Geduld bitten.
Dafür gibts aber später dann wieder alle Farben.
Auch bei den übrigen Arten gehen jetzt allmählich unsere Bestände zur Neige.
Aber bitte, machen Sie keine Spontankäufe! Überlegen Sie in Ruhe und schicken
Sie uns besser zunächst eine e-mail mit Ihren Vorstellungen.
17.01.09
Die Weihnachtpause beim Versand ist beendet!
Euproctus platycephalus hat zu laichen
begonnen. Ob der Laich befruchtet ist, kann jetzt noch nicht festgestellt
werden. Nach vielen Jahren ist nun erstmals wieder im
Salamanderland diese Art in einer reproduktionsfähigen Gruppe
vorhanden.
01.01.09
Herzliche Neujahrswünsche aus dem Salamanderland
in alle Welt!
Die Paramesotritons sind jetzt, mitten im Winter schon beim
Laichgeschäft. Genau wie die Axolotl. Der Großteil der Arten hält allerdings
Winterruhe.
Da bleibt ein wenig mehr Zeit, sich mit wissenschaftlichen Frage zu befassen. So
arbeiten wir zurzeit bei einem
Projekt der Universität Wien mit, das sich mit
den Klebstoffen der Salamanderhaut befasst. Geleitet wird es von Dipl. Biol. Janek
von Byern. Darüber
berichtet auch die Tagespresse
(link 1,
link 2) und eine Reihe von online-Medien. Von
Byern wurde für seine Forschungen
mit dem
Wissenschaftspreis der BA-CA 2007
ausgezeichnet.
Ein weiteres Projekt befasst sich mit den Abwehrstrategien der Schwanzlurche von
Mag. Egon Heiss
(Zoologisches Institut, Uni Wien).
Immer wieder besuchen uns auch junge Biologen und Diplomanten, um sich Rat und
vor allem auch wertvolles Lebendmaterial für ihre Forschungen von uns zu holen.
Es macht uns natürlich stolz, wenn die Arbeit im
Salamanderland auf diese Weise anerkannt wird. Gleichzeitig ist es
ein Ansporn!
23.12.08
Neue Fotos von
Paramesotriton spec.3,
einer unbeschriebenen Art, die wir intern als "Helmwarzenmolch bezeichnen,
ergänzt. Ebenso von
Paramesotriton guanxiensis.
18.12.08
Der Text im Artkapitel
Neurergus kaiseri wurde mit weiteren
Datensätzen ergänzt. Allmählich ergibt sich ein etwas konkreteres Bild von
dieser eher Legenden umwobenen Art.
Es ist seltsam zu beobachten, wie sich der Zugang zu N. kaiseri im Lauf
der Zeit verändert hat. Als wir (Steinfartz
& Schultschik) 1995 nach Schmidtler
& Schmidtler die ersten Tiere aus
dem Iran nach Österreich bzw. nach Deutschland brachten und vermehren konnten,
war das Interesse an den Jungtieren so gering, dass wir Teile der Nachzuchten
einfach verschenkt haben! Der durch die Importe nach 2003 einsetzende Hype
erfasste zunächst weltweit die Liebhaber. Mit entsprechender Verzögerung werden
nun auch unterschiedlichste Organisationen auf die Art aufmerksam. Nicht immer
zum Vorteil der Tiere!
05.12.08
Liebe Salamanderfreunde und Molchler! Auf Grund der Weihnachtszeit ist zur Zeit
nicht garantierbar, dass unsere Sendungen ohne Verzögerung ankommen. Bevor wir
also riskieren, dass Tiere irgendwo in den Bergen der Weihnachtspost stranden,
stellen wir den Versand bis zum 18. Januar 2009 wie jedes Jahr auch heuer wieder
vorüber gehend ein. Ich glaube, das sind wir unseren vierbeinigen Freunden
schuldig! Danke für Ihr Verständnis!
21.11.08
Artkapitel
Neurergus kaiseri überarbeitet.
Es gibt
neue
Nachzuchten!
11.11.08
Seit Monaten wieder ein Lebenszeichen von uns! Grund: Ein totaler
EDV-Zusammenbruch. Jetzt läuft es wieder! (Hoffentlich auf Dauer!)
Im Salamanderland hat sich in der
Zwischenzeit einiges ereignet. Vor allem ist es uns nun erstmals gelungen,
Paramesotriton-Arten in ordentlichen Stückzahlen zur Metamorphose zu
bringen. So können wir die Art
Paramesotriton spec. 1, die wir
intern als
"Roter Warzenmolch" benennen, zu einem guten
Preis
anbieten.
05.08.08
Ein kleiner Hinweis für die Axolotl-Liebhaber: Immer wieder gibt es bei uns
einige wenige Tiere diverser Farbschläge, für die sich eine extra Erwähnung in
den
aktuellen Nachzuchten nicht auszahlt.
Fragen Sie einfach nach. Vielleicht haben Sie
ja Glück und Ihre Wunschfarbe ist vorhanden!
Was wir allerdings nicht anbieten können, sind geschlechtsreife erwachsene
Tiere. Der Grund ist einfach: Auch bei uns ist der Platz beschränkt und wir
pflegen nur die Anzahl von Elterntieren, die wir auch tatsächlich brauchen.
Sorry!
Absolut verlässlich sind sie, unsere
Mertensiella caucasica-Weibchen.
Auch in diesem Jahr haben sie vor wenigen Tagen erneut abgelaicht. Das ist die
8. Saison für unsere F1-Tiere. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man
bedenkt, dass die Art ansonsten nur sehr selten mittels Hormongaben vermehrt
wird. Unsere Tiere schaffen das ganz ohne Tierarzt und Chemie!
Allerdings sei nicht verschwiegen, dass der technische Aufwand der Haltung enorm
ist. Die Becken müssen ständig gekühlt und gleichzeitig (!) beheizt werden.
Einfach, weil die Wassertemperaturen 12°C nicht übersteigen sollen und tagsüber
Lufttemperaturen von über 20°C benötigt werden. Die Tiere pendeln ständig
zwischen diesen Extremen und brauchen das offensichtlich für ihr "Wohlgefühl".
Der Luftkörper der Becken wird mittels Ventilatoren in Bewegung gehalten und das
Wasservolumen permanent umgewälzt. Schließlich sind das Bach bewohnende
Hochgebirgstiere, für die stagnierende Verhältnisse ganz ungeeignet wären.
Mein Vortrag bei der 20. Jahrestagung der ÖGH im Jänner 2009 (Veranstaltungshinweise)
wird sich mit dem Thema "16 Jahre Erhaltungsnachzucht von Mertensiella
caucasica im Terrarium" beschäftigen.
Es gibt neue Veranstaltungshinweise!
17.07.08
Die ersten Landsalamander
Nachzuchten dieses Jahres!
Westliche Tigersalamander hatte wir noch
nicht im Angebot und die
Feuersalamander sind heuer besonders stramm!
08.07.08
PDF
des Artikels in Amphibia 2008, 7(1) eingefügt: "Neuerungen der Salamandriden-Systematik in Europa nebst Konsequenzen in der Taxonomie".
10.06.08
Fotos von
Ambystoma mavortium Larven eingefügt.
Seit einiger Zeit schwimmen im Salamanderland
einige Exemplare aus der Gattung Paramesotriton herum, die trotz
intensiver Recherche bisher nicht zuzuordnen waren. Ohne die Pferde scheu machen
zu wollen, bezeichne ich zwei dieser Formen jetzt mal als "unbekannte Art".
Unter
Paramesotriton spec. 2
und
Paramesotriton spec. 3
sind sie in unserer Artenliste angeführt.
Paramesotriton spec. 2 fand sich in einem Import, der offensichtlich aus
Paramesotriton chinensis bestand. Die Tiere unterscheiden sich allerdings
von P. chinensis durch eine erheblich dunklere Grundfärbung, vor allem
aber durch eine rote Rückenleiste und gelbe Punkte an den Lateralleisten und den
Flanken.
Paramesotriton spec. 3 hingegen führten wir als braune Form von P.
chinensis. Als die Tiere nun älter und somit erwachsen wurden, zeigten sie
erhebliche Unterschiede zu P. chinensis. Vor allem eine prägnante
Ausbildung auf dem Hinterkopf: Die Parotiden scheinen nach hinten verlängert und
insgesamt vergrößert, sodass der Eindruck eines Art "Helm" entsteht. Dazu wurden
die Tiere etwa so groß wie P. deloustali, also wesentlich massiger, als
P. chinensis gewöhnlich sind. In Kombination mit der weitgehend
zeichnungslosen dunkelbraunen Grundfarbe kamen starke Bedenken auf, ob die
Zuordnung zu P. chinensis aufrecht zu halten ist. Erhalten haben
wir die Tiere übrigens als "P. hongkongensis", was mit Sicherheit
unrichtig ist.
Wenn jemand hierzu Angaben machen kann oder selbst ähnliche Tiere kennt/hält
wäre eine mail nett.
In jedem Fall wird die Gattung Paramesotriton künftig einige
Erweiterungen und Änderungen erfahren. Siehe auch die jüngst erfolgte
Beschreibung von Paramesotriton zhijinensis.
29.05.08
Nach langem Grübeln endlich die Erleuchtung:
Murphy`s Gesetze des Nachzuchterfolgs
23.05.08
Die ersten
Nachzuchten sind da!!! Nach längerer
Durststrecke gibts nun endlich wieder Axolotl!
15.05.08
Fotos einer
Paramesotriton guanxiensis Larve eingefügt.
07.05.08
Erste Entwicklungsfotos der Eisäcke von
Hynobius dunni und
Hynobius tokyoensis eingefügt.
05.05.08
Bilder von
Speleomantes italicus wurden ergänzt und
erweitert.
29.04.08
Neu eingefügt wurde das Artkapitel über
Paramesotriton guanxiensis mit einer
kompletten Serie von Embryonalentwicklungsfotos.
Endlich sind auch die Fotos und
der Bericht des
9. Molchlertags zu sehen.
In den vergangenen Tagen haben unsere Gruppen von
Hynobius dunni und
Hynobius tokyoensis ihre Eisäcke
produziert. Über ihre Entwicklung, so sie befruchtet sind, werden wir berichten.
28.04.08
So mancher mag sich gefragt haben, was mit dem
Salamanderland los ist. Wir waren jetzt eine ganze Weile nicht
aktuell. Der Grund: Ein böser Zusammenbruch unserer EDV! Noch immer funktioniert
die Sache nicht so ganz, wie sie soll, aber wir arbeiten angestrengt daran, bald wieder in
vollem Umfang da zu sein. Es gibt ja viel zu berichten, was sich bei den Tieren
mittlerweile getan hat. Danke für die Geduld!
12.03.08
Zufriedene Kunden zu haben, ist etwas sehr Angenehmes! Gleichzeitig natürlich
ein Ansporn, das Niveau zu halten und, wo möglich, weiter zu steigern. Beispiele
von
Kundenreaktionen haben wir jetzt mal online gestellt.
01.03.08
Die Nachzuchtsaison hat begonnen! Sämtliche Paramesotritons haben das
Laichgeschäft aufgenommen. Seit zwei Tagen sind alle Triturus-Männer
ausgewintert. Die dürfen sich jetzt mal in Ruhe auf ihre Weibchen vorbereiten,
einen ordentlichen Nahrungsvorrat rauf futtern und ihre Kämme aufbauen. In 7-10
Tagen kommen die Damen aus dem Kühlschrank und dann wird es wohl wieder so
richtig rund gehen in den Becken.
Nikolaus GRAF hat einen
Erweiterungsbau der Anlagen fertig gestellt.
Dieser wird vor allem für weitere Triturs-Aufzuchten genutzt werden. In
Vorbereitung ist auch eine kleine Außenanlage. Hier sollen vor allem die
Hynobius ihrem Laichgeschäft nachgehen. Da diese Gattung recht empfindlich
auf hohe Dauertemperaturen im Frühjahr reagiert, rechnen wir bei einer Pflege im
Freien, dass sich der unmittelbare Einfluss des recht unbeständigen Wetters
positiv auf die Vitalität und Fortpflanzungsbereitschaft auswirken wird. Dort
werden wir auch später im Jahr Versuche mit Tylototriton machen.
14.01.08
Der Termin für den nächsten
Molchlertag steht fest: Samstag, 29. März 2008! Das
wird sicher wieder ein tolles Treffen. Alle, die sich für Molche, Salamander und
ähnliches Viehzeug interessieren, sind aufs Herzlichste eingeladen! Am Programm
wird noch gefeilt!
11.01.08
Wir starten ins Neue Jahr! Vielen Dank für die vielen Glückwünsche, die uns
erreicht haben!
Wir haben uns viel für 2008 vorgenommen. Die Paramesotritons werden bald zu
laichen beginnen. Auch die Axolotl haben schon für Nachwuchs gesorgt. Der
Großteil der Elterntiere sitzt allerdings noch im Winterquartier und schläft dem
Frühling entgegen. Selbst wenn man das schon oft gesehen hat: Jedes Jahr ist es
wieder faszinierend, wenn die Männchen der Triturus Gruppe ihre Kämme
entwickeln und um ihre Weibchen herum turnen. Wir freuen uns jedenfalls schon
drauf und werden Sie auf dem Laufenden halten, was so alles im
Salamanderland passiert.
10.12.07
Im Kapitel
"über uns" gibts ein weiteres Foto! Tina ist seit Jahren unsere
Expertin der Gattung Neurergus.
Sie sieht nicht nur umwerfend gut aus, sondern ist auch charmant und witzig und
dabei eine überaus einfühlsame und kluge Tierpflegerin! Eine der wenigen Molchlerinnen- und was für eine!
(Nur die Auswahl ihres Portraits dauerte etwas...!)
03.12.07
Von den beiden
Axolotl-Farbformen WILD und PLATIN sowie von
den
Marmormolchen sind noch einige wenige Exemplare
erhältlich. Auch die
Wildfänge von
Tylototriton shanjing gehen nun endgültig
zur Neige. Wer hier noch zuschlagen will, sollte das recht rasch tun.
Wir müssen Platz schaffen für die Nachzuchten der kommenden Saison. Deshalb
wurden die
Tylototriton verrucosus deutlich reduziert.
Eine gute Gelegenheit, sich eine eigene Zuchtgruppe anzuschaffen.
Bitte beachten Sie aber, dass wir nur bis zum 15. Dezember versenden und dann
erst wieder ab dem 10. Jänner. Der Grund dafür ist, dass unsere Molche nicht
irgendwo zwischen den Weihnachtspaketen stecken bleiben sollen!
22.11.07
Jetzt möchte ich mich mal bei den vielen Besuchern, Bestellern und Freunden
dieser Seite bedanken! Noch nicht ganz ein Jahr lang ist diese Homepage im Netz.
Die tägliche Besucherzahl liegt im Schnitt bereits über 120. Tendenz stetig
ansteigend. Für ein derartiges Spezialgebiet, wie es die Schwanzlurche
darstellen, ein geradezu sagenhaftes Ergebnis!
Ein herzliches Dankeschön auch für die vielen freundlichen und anerkennenden
mails, die täglich herein kommen.
Für die interessierten Besteller wahrscheinlich weniger günstig: Kaum haben wir
eine Art in die Rubrik "aktuelle Nachzuchten" gestellt, ist sie auch schon
wieder ausverkauft. Uns freut das natürlich. Für die kommende Saison bedeutet
das aber sicher, dass wir erheblich mehr arbeiten werden müssen, um ein
interessantes Angebot über das Jahr zusammen stellen zu können.
Die Triturus-Anlage wird im Moment gerade von Niki Graf deutlich erweitert, für
Tylototriton ist ebenfalls eine Vergrößerung im Frühjahr geplant.
Alle Paramesotritons beginnen in diesen Tagen zu balzen, sodass wir hoffen,
wieder ein gutes Nachzuchtergebnis präsentieren zu können.
Unsere Sorgenkinder sind und bleiben die Neurergus. Es ist sehr schwierig, diese
wunderschönen Tiere über mehrere Jahre in guter Kondition zu halten. Nach dem
ersten Vermehrungserfolg kommt meist der Einbruch. Wir arbeiten daher intensiv
daran parasitenfreie und immunstarke Gruppen aufzubauen. Wahrscheinlich noch
nicht im nächsten Jahr, aber dafür in der darauf folgenden Saison sollte es
wieder Neurergus-Jungtiere aus dem Salamanderland
geben, die gesund und einfach aufzuziehen sind.
Neben den allseits beliebten Arten, versuchen wir auch immer wieder echte Raritäten zu halten und zu vermehren. Eben schlüpfen die diesjährigen Larven von Mertensiella caucasica. Nun schon das 7. Jahr in Folge vermehren sich unsere F1-Tiere. Leider werden es diese Jungtiere wahrscheinlich nie in die "aktuelle Nachzuchten" -Liste schaffen, weil es immer nur wenige gibt und diese schon längst vorbestellt sind.
Ein toller Erfolg war auch die neuerliche Vermehrung von Calotriton asper in der zweiten Saison. Nun wachsen die Jungtiere aus 2006 schon kräftig heran, sodass sie hoffentlich bald unsere kleine Zuchtgruppe vergrößern können.
Mit den besten Wünschen aus einem bereits völlig verschneiten Kaltenleutgeben!
Ihr
Günter Schultschik
21.11.07
Von Ralf Reinartz und Jennifer Macke wurden freundlicher Weise die
Taxonomie-Texte dieser Seite übersetzt. Sie wurden im englisch sprachigen Teil
eingefügt. Siehe auch:
http://www.caudata.org:80/cc/articles/Salamanderland_taxonomy.shtml
28.10.07
Das abgelaufene Wochenende war Termin für das alljährlich durchgeführte
Jahrestreffen der AG-Urodela in
Gersfeld/Deutschland. Seit heute gibt es im
Salamanderland wieder eine Gruppe von
Euproctus platycephalus. Es sind F4-Tiere,
die von Francois Maillet/Frankreich
vermehrt wurden. Somit ist nach vielen Jahren die Art wieder bei uns im Bestand,
nachdem sie ausgestorben war, da sich unter den Nachkommen nur noch Weibchen
fanden.
13.10.07
Artkapitel
Tylototriton wenxianensis,
Paramesotriton caudopunctatus eingefügt.
Gattung Tylototriton überarbeitet.
11.10.07
Tylototriton wenxianensis im
Salamanderland eingetroffen.
Im Tausch gegen Tylototriton taliangensis haben wir eine Gruppe von
Tylototriton wenxianensis aus Großbritannien erhalten. Die Tiere sind adult
und geschlechtsreif. Die erste Sorge gilt einer problemlosen Umstellung auf
unsere Verhältnisse. In weiterer Folge wird natürlich die Vermehrung angestrebt.
06.10.07
4 weitere Chinesische Riesensalamander (Andrias davidianus) importiert!
Das Salamanderland konnte weitere 4
Exemplare dieser enorm großen und überaus seltenen Art an verschiedene
zoologische Einrichtungen in Österreich vermitteln. Sämtliche Tiere sind
europäische Nachzuchten und nicht der Natur entnommen. Künftig sollen
alle Riesensalamander im Land wissenschaftlich betreut und für ein
Erhaltungszuchtprojekt eingesetzt werden. Wir wünschen den neuen Besitzern
maximalen Erfolg bei ihren Bemühungen!
(Fotos
vom Transport)
26.09.07
Artkapitel
Echinotriton andersoni eingefügt.
21.09.07
Neu im Salamanderland:
Echinotriton andersoni und
Paramesotriton caudopunctatus! Im Tausch
konnten wir von E. Guindon, Kanada
frisch metamorphosierte Jungtiere erwerben. Nun beginnt die Aufzucht dieser
Winzlinge, in 3-4 Jahren könnten sie hier bei uns ihrerseits für Nachkommen
sorgen. Die entsprechenden Art-Kapiteln werden folgen.
16.09.07
Mertensiella caucasica erfolgreich abgelaicht!
Seit mehr als 15 Jahren befindet sich eine Gruppe des Kaukasussalamanders
Mertensiella caucasica bei uns in Pflege. Zunächst gab es Zuchterfolge mit
den Wildfangtieren. Ab 2000 vermehrte sich auch die F1-Generation.
Das 7. Jahr in Folge gibt es auch in dieser Saison wieder
Laich der F2-Generation.
04.09.07
Bei diversen Paramesotriton Fotos der Jungtierentwicklung ergänzt.
30.08.07
Chinesischer Riesensalamander im Tiergarten Schönbrunn!
Über Vermittlung des Salamanderlands kam ein
Chinesischer Riesensalamander (Andrias davidianus)
in den Tiergarten in Wien. Das Tier ist 12 Jahre alt, 98 cm groß und traf in
bester Kondition ein. Es entstammt der einzigen europäischen Nachzucht, die 1995
von Klaus Haker erzielt wurde.
17.08.07
Neuigkeiten bei den
aktuellen Nachzuchten: Endlich können wir auch
wieder die beliebten
Spanischen Rippenmolche anbieten. Bei den
Axolotln gibts es zwei Farben, die wir schon
länger nicht im Sortiment hatten: SILVER und WILD.
10.08.07
seit heute haben wir unser Angebot wesentlich erweitert: Einige interessante Arten wird es
künftig auch ab und zu als
Wildfänge geben. Bitte
lesen
Sie auch die entsprechende Eintragung hierzu.
03.07.07
einfache und übersichtliche Anleitung zum Zahlungsverkehr eingefügt:
wie bezahle
ich?
19.06.07
Ab heute sind Zahlungen per
möglich.
16.06.07
Übersetzungsmaschine Deutsch-Französisch eingefügt.
10.06.07
Salamandrasystematik um die neu beschriebene
Unterart Salamandra algira spelaea ergänzt.
05.06.07
Präparateliste ergänzt um NMW-Nummern. Somit sind die im
Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrten Präparate sowohl nach der CSL-Nummer
als auch nach der Sammlungsnummer der herpetologischen Abteilung determiniert.
27.05.07
Veröffentlichung aus Jahresschrift für
Feldherpetologie und Ichthyofaunistik in Sachsen eingefügt.
17.05.07
Diverse Fotoserien ergänzt (Paramesotriton
spec.,
Paramesotriton deloustali,
Triturus cristatus)
05.05.07
Bericht und Bilder vom
8. Molchlertag ergänzt. Fotos
Embryonalentwicklung von
Triturus cristatus und
Paramesotriton deloustali ergänzt
07.04.07
Achtung! Neue
Bankdaten!! Änderung der
AGBs. Ab sofort können wir nur noch gegen
Vorkasse versenden. Wir bedauern diesen Schritt, aber durch vermehrt auftretende
unsaubere Methoden einer steigenden Zahl von Kunden ist die bisher geübte
Praxis der Zahlungen nicht mehr möglich. Es ist uns klar, dass der überwiegende
Teil der seriösen Abnehmer dadurch einen Nachteil erleidet. Wir entschuldigen
uns hierfür und ersuchen um Verständnis.
04.04.07
Fotos von Jungtieren
Salamandra salamandra alfredschmidti und
Paramesotriton laoensis eingefügt
29.03.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton und Tylototriton eingefügt.
21.03.07
Fotos von
Triturus cristatus und
Triturus dobrogicus ergänzt.
19.03.07
Triturus alpestris alpestris Fotos ergänzt.
12.03.07
Alle
Veröffentlichungen in pdf-Dateien umgewandelt.
11.03.07
Fotos von
Pseudotriton ruber,
Desmognathus fuscus,
Taricha granulosa und
von Paramesotriton-Larven eingefügt.
13.02.07
Weitere Fotos Paramesotriton-Entwicklung ergänzt.
01.02.07
Übersetzungssoftware Deutsch -> Englisch eingefügt.
24.01.07
Fotos
Paramesotriton deloustali eingefügt.
23.01.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt.
18.01.07
Fotos
Triturus helveticus eingefügt, die von Kamil Szepanski zur
Verfügung gestellt wurden.
17.01.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt.
Präparateindex
erweitert.
12.01.07
Fotos Embryonalentwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt
07.01.07
Präparateindex eingefügt.
04.01.07
Paramesotriton hongkongensis und
Paramesotriton laosensis Entwicklungsfotos
eingefügt.
03.01.07
Paramesotriton laoensis: Fotos von einem
laichenden Weibchen eingefügt.
Kapitel
Dokumentation eingefügt
02.01.07
Komplettes
Schriftenverzeichnis eingefügt.
Molchlertage eingefügt
Speleomantes italicus Text eingefügt.
Diverse Fotos ergänzt.
31.12.06
Paramesotriton chinensis (graue Form)
beginnt zu laichen.
Paramesotriton spec. beginnt zu laichen. Fotos der
Embryonalentwicklung beider Arten werden folgen.
Tylototriton taliangensis Larvenfotos
eingefügt.
Seit 19. 12. 2006 ist diese Seite im
Netz.
Sie wendet sich in erster Linie an den
fortgeschrittenen Schwanzlurchliebhaber. Es werden deshalb die
verwendeten Sachbegriffe nicht näher erläutert. So genannte "Anfängerseiten"
gibt es ohnehin genügend im Netz.
Es wurde bei der Gestaltung bewusst zu
Gunsten von längeren Textpassagen auf vielerlei Gags verzichtet. Diese Seite
will vor allem Informationen transportieren und weniger unterhalten.
Die hier zu findenden
Haltungsvorschläge entstammen zum einen aus den Erfahrungen im
Salamanderland, zum anderen werden
Freilanddaten zur Abstraktion heran gezogen. Sie unterscheiden sich deshalb in
manchem Detail von den häufig kolportierten Caresheets. Selbstverständlich
beinhalten auch die hier aufgeführten Vorschläge keinerlei Garantie auf Erfolg,
verläuft doch biologisches Geschehen vor multicausalem Hintergrund.
Vieles hier wird noch ausgebaut werden. Ob der englisch-sprachige Teil jemals den vollen Umfang erreichen wird,
ist fraglich. Die Qualität der Abbildungen sollte noch angehoben werden.
Ich betrachte diese Seite als permanente Baustelle, die sich hoffentlich evoltiv weiterentwickeln wird.
Kritiker sind stets willkommen, sofern
ihre Anmerkungen sachbezogen sind.
Günter Schultschik
Kaltenleutgeben, am 19. 12. 2006
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