Salamanderland 

16.01.12
Nach längerer Pause melde ich mich wieder einmal zu Wort. Die neue Saison steht vor der Tür wenngleich es erst jetzt Winter geworden ist vor der Tür des Salamanderlands. Die Euproctus platycephalus und Calotriton asper beginnen aber schon mit dem Laichgeschäft.
Was die abstruse Geschichte mit N. kaiseri betrifft, scheint es nun doch bald auch offiziell eine vernünftige innereuropäische Regelung zu geben: Der CITES-Zwang könnte wieder aufgehoben und eine mit dem Axolotl vergleichbare Lösung angestrebt werden. Viele europäische Staaten haben das auf ihrem Gebiet schon inoffiziell vollzogen.
Interessant ist sicher, dass es mittlerweile auch iranische Kollegen gibt, welche die Vorgangsweise heftig kritisieren und von sehr großen Populationen berichten, die nicht gefährdet erscheinen. Dass es einigen Mut erfordert, sich im Iran gegen die herrschende Auffassung zu äußern, sei nur nebenher erwähnt.
Es besteht also guter Grund zu hoffen, dass 2012 ein bisschen weniger von emotionsbetonten Auseinandersetzungen beherrscht wird und wir uns unserer eigentlichen Aufgabe, nämlich der Erforschung der Schwanzlurche, wieder voll und ganz widmen können. 
Ich wünsche allen ernsthaft an der Biologie Interessierten ein erfolgreiches Jahr!

20.06.11
Eben teilt uns das zuständige Ministerium seine Bedenken gegenüber unserer Auffassung der CITES-Bestimmung zu Neurergus kaiseri mit. Alle Interessenten werden deshalb ersucht, sich hier genauer zu informieren.
Dass nun auch die nicht kommerzielle Vergabe von N. kaiseri von der Behörde blockiert werden soll, stimmt insofern natürlich bedenklich, da der Sinn eines Artenschutzgesetzes (Bewahrung einer Art im natürlichen Verbreitungsgebiet) dadurch in keiner Weise erfüllt oder berührt wird

02.06.11
Die neue Fortpflanzungssaison 2011 bringt die ersten "Früchte": Pleurodeles nebulosos geht an Land und kann ab sofort wieder abgegeben werden. Für speziell interessierte Schwanzlurchliebhaber können wir aus der Nachzucht 2010 einige wenige Jungtiere von Paramesotriton guangxiensis abgeben. Unseres Wissens ist die Art bisher noch nicht im Terrarium vermehrt worden. Es handelt sich bei den kleinen Chinesen also vermutlich um die weltweite Erstnachzucht überhaupt. 

12.04.11
Das komplette Programm des 12. Molchlertags ist fertig. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit allen Freunden am Samstag den 30 April 2011!

04.04.11
Das Problem mit den Nachzuchten von Neurergus kaiseri ist vorläufig gelöst: Die Behörde akzeptiert den Vorgang des Standortwechsels. Sobald in der Zukunft CITES-Papiere zur Verfügung stehen, kann auch der Besitzwechsel nachvollzogen werden.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie der von uns mit der Behörde ausdiskutierten Vorgangsweise folgen, erhalten Sie legale Papiere zu den Tieren.
Alle anderen, nicht so ganz öffentlichen Praktiken, von denen man Gerüchte weis hört, sind illegal. (Nachkommen derart "erworbener" Tiere könnten ebenfalls nur illegal weiter gegeben werden!)

28.02.11
Auch nachdem nun längere Zeit vergangen ist, haben wir keine Lösung des CITES-Problems bei Neurergus kaiseri. Es ist bis auf unbestimmte Zeit in der Europäischen Union nicht möglich, entsprechende Papiere zu bekommen. Wir haben daher nach einer anderen Lösung gesucht. Details hier.

23.11.10
Wir wir alle (hoffentlich!) wissen, ist seit 23. Juni 2010 der Handel mit Neurergus kaiseri generell verboten. In den Handel gebracht dürfen nur Nachzuchttiere mit CITES-Bescheinigung. In Österreich ist für die Ausstellung einer derartigen Bescheinigung das Lebensministerium, Sektion II, "Nachhaltigkeit und ländlicher Raum" zuständig. (Stubenring 1, 1012 Wien) Das Antragsformular (Bescheinigung innerhalb der EU) ist downloadbar. Die online Anmeldung zur CITES-Bescheinigung der Ministeriums-Homepage funktioniert nicht, also gar nicht erst probieren!

Der Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung besteht aus 20 Punkten:

1. Antragsteller: Name und Adresse angeben
2. Ort, an dem ... gehalten werden dürfen: Ist nur auszufüllen, wenn Adresse des Antragstellers nicht gleich ist, mit der Adresse, wo die Tiere gehalten werden. Fällt also zumeist weg.
3. Ausstellende Vollzugsbehörde: nichts eintragen
4. Beschreibung der Exemplare: genau ausfüllen! (Beispiel: Jungtiere F3, Eiablage: März 2010, Metamorphose August 2010, Identifikation mittels beigelegter Fotos)
5. Nettomasse (kg): nichts eintragen
6. Menge: Immer 1 eintragen, da für jedes Exemplar ein eigenes Formular ausgefüllt werden muss.
7. CITES-Anhang: WA I
8. EG-Anhang: A
9. Herkunft: Nachzucht
10. Ursprungsland: Österreich
11. - 15. nichts eintragen
16. Wissenschaftlicher Artname: Neurergus kaiseri
17. Üblicher Artname: Zagrosmolch
18. Hiermit bestätige ich, dass die oben beschriebenen Exemplare "in Gefangenschaft geboren und gezüchtet oder künstlich vermehrt wurden." ankreuzen.
19. Ich beantrage diese Bescheinigung "zur Befreiung von Exemplaren der Arten in Anhang A vom Verbot kommerzieller Tätigkeiten..." ankreuzen
20. Name, Ort, Datum, Unterschrift

Unbedingt beizulegen sind entsprechende Fotos. Diese müssen bestimmte Kriterien (zitiert aus: BGBl II, Forderungskatalog vom 19. April 2006, Nr. 164) erfüllen:

* Größe 9 x 13 oder 10 x 15 cm (alle Bilder in 2 Abzügen!)
* Jedes Foto muss mit dem Datum des Aufnahmetags versehen sein. Bei mehreren Anträgen für mehrere Tiere müssen die Fotos eindeutig zuzuordnen sein.
* ca. 80% der Fotofläche müssen vom Tier abgedeckt werden (Bedeutet in unserem Fall mehrfache Vergrößerung!).
* Gute Schärfe, einheitliche Belichtung (keine Schatten)
* Ausarbeitung glänzend (nicht matt!)
* Fotohintergrund einheitlich hell (aus diesem muss die Größe des Tieres hervorgehen. Am besten auf Millimeterpapier fotografieren)
* Objektivachse muss senkrecht sein (Kopf und Rücken von oben, Kopf seitlich)

Ob das seitliche Kopffoto weiterhin gefordert werden wird, ist Verhandlungssache. Für N. kaiseri ist diese Partie weitgehend nicht zur Identifikation geeignet. Ausschlaggebend ist ein gutes Foto von Kopf und Rücken.

Jedenfalls sind die Fotografen unter uns gefordert. Es wird ohne Studio nicht einfach sein, derartige Fotos anzufertigen. Ohne guter Spiegelreflex-Kamera mit entsprechendem Makroobjektiv ist man chancenlos. Computerausdrucke, Dateien oder ähnliches werden jedenfalls nicht akzeptiert. Praktisch wird Veröffentlichungsqualität gefordert und alles zurückgewiesen, was den Kriterien nicht exakt entspricht.

Diese Angaben mache ich aus eigener Erfahrung. Eine Gewährleistung auf Richtigkeit und Vollständigkeit ist damit nicht verbunden

Viel Geduld und Erfolg bei der Antragstellung! Über Rückmeldungen, wie es denn so gelaufen ist, würde ich mich freuen!

02.11.10
Ab heute bieten wir in den aktuellen Nachzuchten Neurergus kaiseri an. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Art seit Juli 2010 CITES pflichtig ist. Das bedeutet, dass von jeder Weitergabe die Artenschutzbehörde zu informieren und dort eine Sondererlaubnis (CITES-Papier) einzuholen ist. Das ist mit Gebühren belastet. Noch wissen wir nicht genau, wie hoch diese sein werden. In jedem Fall ist das Verfahren aber mit einigem Aufwand verbunden, da jedes Tier fotografiert werden muss, um es identifizieren zu können. Die hier angebotenen Nachzuchten sind F2 bzw. F3 Tiere, die Sondererlaubnis ist daher nur eine (lästige!) Formsache.

15.09.10
An dieser Stelle muss ich mich entschuldigen: Manche seltene und entsprechend begehrte Art ist schneller weg, als die Homepage reagieren kann. So geschehen bei den wenigen Exemplaren von S. s. bernardezi, die wir abzugeben hatten. Gestern Abend eingestellt, waren sie heute Vormittag allesamt bestellt. So manchen, der da zu spät gekommen ist, wird das verärgern. Das tut mit Leid, lässt sich aber bei Arten, die sich nur in geringer Anzahl vermehren, kaum verbessern. Langfristige Reservierungen sind auch problematisch, da die Vermehrung ja nicht "auf Bestellung" machbar ist.
Vielleicht nicht allen bekannt ist der Umstand, dass wir den Großteil unserer Zeit nicht der "Zucht", sondern verschiedenen wissenschaftlichen Zielen widmen. Die Nachzuchten sind ein Produkt daraus.  

27.08.10
Die sommerliche Zeit geht zu Ende und damit auch die hohen Temperaturen, die den Versand von Schwanzlurchen schwierig bis unmöglich machen. Ein wesentlicher Teil der Jungtiere der diesjährigen Fortpflanzungssaison ist bereits an Land gegangen. Wir füttern sie jetzt mal kräftig und im Lauf des Septembers/Oktobers sind sie kräftig genug, um abgegeben zu werden. Unter anderem wird das sein: Ommatotriton (Triturus vittatus) ophryticus, Triturus carnifex, Neurergus kaiseri und viele mehr.
Schon jetzt gibt es einige wenige Exemplare von Neurergus strauchii barani der Nachzucht 2010.

25.07.10
Der Großteil der 2009 von uns nachgezogenen Sardischen Hechtkopfmolche, Euproctus platycephalus, sind nun metamorphosiert. Einige wenige Exemplare können wir an ernsthaft interessierte Liebhaber abgeben. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die INFO zu dieser Art, die mit Sicherheit zu den am stärksten gefährdeten Amphibienarten überhaupt zählt. Diese Art wird von uns nicht versendet. Sie kann nur direkt im Salamanderland abgeholt oder in Gersfeld (AG-Urodela-Tagung) übernommen werden.   

20.06.10
Ein weltweiter Temperaturanstieg hat sich im laufenden Jahr in Mitteleuropa keineswegs manifestiert. Wir alle leiden ein bisschen darunter. Bezogen auf unsere Molche und Salamander hat das dazu geführt, dass Larven- und Jungtierentwicklung erheblich verzögert wurden. Ungeduldigen Liebhabern darf ich aber versichern: Trotz des im Moment noch recht dünnen Angebots von Nachzuchten 2010 werden die trotzdem verlässlich kommen! Paramesotriton deloustali, Tylototriton kweichowensis, Lissotriton vulgaris cf. graecus, Ichthysaura alpestris apuanus, Triturus carnifex, Triturus dobrogicus, Ommatotriton ophryticus, Neurergus kaiseri usw. sind zurzeit einfach noch zu klein. Die Paramesotriton Larven müssen ohnehin (im Juni!) beheizt werden, sonst schaffen die das gar nicht. Verkehrte Welt!

02.06.10
Immer wieder erreichen mich E-Mails und Anrufe, deren Inhalt Polemik gegen Tierhaltung im Allgemeinen, gegen deren Vermehrung, gegen den Handel usw. ist. In der Regel kann man darauf kaum antworten, da die Argumentation derart weit an den tatsächlichen Verhältnissen vorbei geht, dass keine sinnvolle Diskussion möglich erscheint.
Tierschutz und meist auch Artenschutz ist von Emotionen getragen. Selbst die entsprechenden Gesetzeswerke stellen ein Spiegelbild der Bedürfnisse des Betrachters von Tieren dar und nehmen kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Geschöpfe, die sie eigentlich schützen sollten. Nachdem der Mensch ein ausgesprochenes "Augentier" ist, muss eine Tierhaltung so aussehen, wie sie sich der Betrachter für sich selbst vorstellt, um Akzeptanz zu finden.
Nachdem auch die seriöse Forschung einen möglichst großen Bogen um dieses gesellschaftspolitisch heikle Thema macht, gibt es nur wenige Studien, die erhellend wären. 
Bedauerlicher Weise führt dies dazu, dass tatsächlich enorme Mengen von Wildtieren in menschlicher Obhut vorzeitig sterben müssen. Wobei uns klar sein muss: Der Löwenanteil dieser Verluste passiert nicht beim Händler, beim Transport oder beim Züchter (die würden sonst kein Geschäft machen können), sondern beim wohlmeinenden Liebhaber, der "eh alles richtig" gemacht zu haben glaubt.
Es wäre an der Zeit, sich an den jeweiligen Arten zu orientieren und heraus zu finden, wo deren tatsächliche physiologischen Überlebenskriterien sind. Nachdem selbst Walhaie im Aquarium zu züchten sind (Okinawa), ist das keine Frage von Gefühlen, sondern von Wissen und dessen konsequente Umsetzung. 

Ein besonders groteskes Beispiel von irregeleiteten Gefühlen ist die Aufnahme von Neurergus kaiseri in das Washingtoner Artenschutzabkommen, Anhang I. Wahrscheinlich gibt es wenige Schwanzlurcharten die derart ungefährdet in ihrem natürlichen Habitat sind, wie eben gerade der Zagros-Molch. Ein fast menschenleeres Gebiet in einer Halbwüste, wo die Tiere den Großteil ihrer Existenz in einem riesigen unterirdischen Höhlensystem verbringen. Dazu kommt eine Vermehrungsrate mit mehr als 100 Nachkommen pro Weibchen und Jahr.
Wie kam es dazu? Um Forschungsgelder zu lukrieren, hat ein iranischer Herpetologe vor Jahren die (auch damals völlig unsinnige) Behauptung aufgestellt, dass von dieser Art weniger als 1000 Individuen existieren sollen. Keinerlei Freilanduntersuchungen gingen dem voraus. Bis heute gibt es keine Populationserhebungen, ja nicht mal das Habitat ist in seiner Ausdehnung bekannt. Die paar Fachleute, die dieses erste Statement zu Gesicht bekamen, haben damals bloß den Kopf geschüttelt und sich nicht weiter mit dem Unsinn beschäftigt.
Nachdem einige Jahre vergangen waren, wurde von einem findigen Ukrainer die Art dem Handel zugänglich gemacht. Das überraschende dabei: Obwohl N. kaiseri seit 1995 in den europäischen Terrarien vertreten war und sich kaum wer für die Art interessierte, kam es nun zum Hype. Er wurde zum "must have"- Tier der Terraristik. Irgendwer in den USA hat dann dieses unsägliche Schriftstück ausgegraben, wo von den 1000 Individuen die Rede war und nun setzte das hinlänglich bekannte Geschehen ein.
Der Antrieb für die iranische Seite, den Unfug abzustellen, war gering. Zum einen hätte man den damaligen Irrtum eingestehen müssen, zum anderen wurde eine Menge Forschungsgeld für die Sache aktiviert. Es passierte also endlich das, was schon vor einigen Jahren mit der Falschmeldung erfolglos versucht worden war.
Der IUCN ist der Vorwurf zu machen, dass sie eine rein von Emotionen getragene Stimmung nicht seriös prüfen ließ, sondern ihr unkritisch nachgegeben hat. Nur so ist es erklärbar, dass im offiziellen Schutzantrag zur CITES-Konferenz Fundorte der Art angegeben sind, die ihre Existenz primitivsten Übersetzungsfehlern verdanken, dafür aber andere völlig verschwiegen werden. Nur so ist es erklärbar, dass man einer durchs Internet aufgeheizten Stimmung gefolgt ist ohne auch nur eine einzige Populationserhebung vorliegen zu haben.
Die Verhältnisse der Art im Iran werden durch diese Bestimmung in keiner Weise berührt werden. (Was in diesem Fall auch sehr gut ist!) Heftig behindert wird allerdings der sinnvolle Umgang mit N. kaiseri in der Terraristik. Die Art wird momentan in tausenden Stück nachgezogen. Seit 2007 wird in Europa der Großteil des Bedarfs über Nachzuchten gedeckt. Ein Import von Wildfängen ist längst überflüssig.
Mit anderen Worten: Endlich hat es eine handelrelevante Art geschafft, per Nachzucht erhalten zu werden und dann kommt eine gesetzliche Bestimmung, die genau das boykottiert!
Ein Schildbürgerstreich, der seinesgleichen sucht!
Dass in der besagten IUCN-Konferenz praktisch keine der tatsächlich vom Aussterben bedrohten, aber wirtschaftlich bedeutsamen Arten unter Schutz gestellt wurden, sei nur am Rand erwähnt.

27.04.10
Vor zwei Tagen fand der 11. Molchlertag statt. Manfred Christ hatte sich sehr eingesetzt, dass wir unsere Tagung dieses Mal im Nationalparkhaus Lobau durchführen konnten. Dank der Großzügigkeit der MA 49 durften wir dort den wirklich schönen Seminarraum nutzen. (Danke auch an Herrn Berthold, der das alles ganz unkompliziert ermöglichte!) Es war ein sehr vergnüglicher Nachmittag und Abend!

01.04.10
Der elfte Molchlertag findet am Samstag den 24. April statt! Dieses Mal treffen wir uns nach dem "open house" ab 10:00 Vormittag im Salamanderland um 14:00 im Nationalparkhaus Wien, Lobau (1220, Dechantweg 8, beim "Roten Hiasl") Programm

22.03.10
Ichthyosaura alpestris apuana, der apuanische Bergmolch ist bereits ausverkauft. Ebenso aus ist Triturus carnifex, der Alpenkammmolch. Ganz wenige Restexemplare sind noch von folgenden Arten verfügbar:
Ambystoma mavortium mavortium,
Tigersalamander
Salamandra salamandra terrestris,
Westlicher Feuersalamander
Salamandra salamandra gallaica,
Portugiesischer Feuersalamander
Tylototriton verrucosus,
Rauhäutiger Krokodilmolch
Schauen Sie mal in den aktuellen Nachzuchten vorbei!

06.03.10
Nun scheinen wir den Winter doch größtenteils überstanden zu haben! Euproctus platycephalus sieht's genau so und hat- stark verspätet!- begonnen, Eier abzusetzen.
Morgen, Sonntag ist wieder "Exotica" im VAZ St. Pölten. Wenn Sie da sind, schauen Sie doch mal bei unserem Stand vorbei! Wir werden unter anderem den letzten Schwung an Axolotl anbieten. Danach ist für eine ganze Weile Schluss mit diesen Tieren, da wir uns auf andere Arten konzentrieren werden. Morgen also ist bis auf weiteres die letzte Gelegenheit, bei uns Axos zu erwerben!
So spannend für uns die kommenden Monate in der Anlage mit balzen, laichen und Jungtiere aufziehen auch sein werden, für Sie wird es eine Geduldsprobe! Die Nachzuchten aus 2009 gehen allmählich zur Neige und erst im Herbst gibt's wieder neue Jungtiere. Wenn Sie also schon planen, einmal die Molchhaltung zu versuchen , dann zögern Sie jetzt nicht, unsere aktuellen Nachzuchten durchzustöbern, sonst kann's leicht passieren, dass Sie recht lang warten müssen, bis es Ihren "Traummolch" wieder gibt.

11.02.10
Nach wie vor hat uns dieser Extremwinter in seinen Klauen! Das hat leider Konsequenzen, was den Versand betrifft: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei vorausgesagten Tiefsttemperaturen von -10°C das Risiko nicht eingehen wollen, die Tiere Gefahren auszusetzen. Es kann zurzeit also schon mal passieren, dass wir NICHT am folgenden Montag versenden können, sondern noch eine Woche zuwarten müssen. Bitte, nicht die Geduld verlieren! Sie bekommen Ihre Tiere verlässlich und so gehen Sie sicher, dass sie auch froh und munter bei Ihnen ankommen.
Das Problem sind ja nicht so sehr die tiefsten Temperaturen, sondern die stark wechselnden Verhältnisse beim Transport. Wer will es dem betreuenden Personal verübeln, wenn sich die durchgefrorenen Leute mal zwischendurch aufwärmen möchten? Da herrschen dann schon mal +20°C und mehr in den Zwischenlagern. Somit sind die Heizungen dort voll aufgedreht. Wenn jetzt Ihre Molche das Pech haben, genau neben dieser Heizung deponiert zu werden, und sei es nur für eine Stunde, dann wird's kritisch, wenn es grade vorher sehr kalt gewesen ist. Wobei gesunde Tiere das überraschend durchaus auszuhalten im Stande sind. Aber wir möchte nicht, dass Sie von uns Exemplare bekommen, die den Transport "gerade mal ausgehalten" haben.
Unbeeindruckt vom Wetter hat bei uns in den Anlagen trotzdem bei einigen Arten der Frühling schon begonnen. Die Bandmolche balzen und laichen und bei den algerischen Rippenmolchen schwimmen schon Larven und die ersten Neurergus-Eier sind da! Und und und...!

04.01.10
Zwar war der Besucherandrang bei der Weihnachts-Exotica in St. Pölten am 27. 12. eher bescheiden, trotzdem ist ein Großteil der von uns angebotenen Axolotl-Zuchttiere in unterschiedlichen Farben schnell weg gewesen. Wer da nicht aufgepasst hat, hat jetzt das Nachsehen! Am 07. März werden wir wieder einen Stand besetzen. Dann gibts aber in erster Linie halbwüchsige Axolotl.
Die Jahreswende ist immer auch ein Anlass, mal Rückschau zu halten. Das Salamanderland gibt es im engeren Sinn nun seit 15 Jahren. Weitere 10 Jahre davor begann meine persönliche Beschäftigung mit Schwanzlurchen. Ein Vierteljahrhundert Molche und Salamander und es ist nie langweilig geworden! Im Gegenteil, es war noch nie so faszinierend, wie eben jetzt! War die Beschäftigung mit dieser Amphibiengruppe anfangs noch einigen wenigen "Spinnern" vorbehalten, zeigen die umfangreichen Angebotslisten bei den spezialisierten Händlern, dass Molchhaltung mittlerweile eine gängige Sache geworden ist. Das bedeutet aber auch Verantwortung: Der Bedarf der Liebhaber sollte immer weniger mittels Wildfängen sondern letztlich ausschließlich durch Nachzuchten gedeckt werden.
Als erster Schritt wird die Aufnahme von Neurergus kaiseri in das Washingtoner Artenschutzabkommen eben diskutiert. Andere Arten (Neurergus microspilotus) sollen folgen.
So erfreulich die Bestrebungen um den Schutz gefährdeter Arten sind, so wichtig ist es auch, dass sich diese Schutzbestimmungen nicht letztlich gegen die Leute richten, die sie angestrebt haben. Seriöse Nachzuchtarbeit ist in diesem Zusammenhang wichtiger denn je, wenn wir nicht wollen, dass streng geschützte Arten aus den Terrarien und damit aus dem Gedächtnis verschwinden.
In diesem Sinne möchte ich allen Molchlern viel Freude und Erfolg mit ihren Tieren im vor uns liegenden Jahr wünschen!
Ihr/Euer
Günter Schultschik

24.12.09
Allen Molchlern, Salamanderfreunden, Amphibienspezialisten, Herpetologen und allen Menschen, die guten Willens sind: Ein frohes Weihnachtsfest und viel Freude im Kreis der Lieben!
Ihr, Euer
Günter Schultschik

03.12.09
Das Weihnachtsfest kommt wieder mal auf uns zu und damit ein enormer Anstieg des Paketverkehrs weltweit. Da sind Verzögerungen nicht auszuschließen. Aus Rücksicht auf das Wohl unserer Tiere stellen wir daher zwischen 15. Dezember und 10. Januar den Versand vorübergehend ein. Ich bin sicher, dass Sie für diese Maßnahme auch heuer wieder Verständnis haben!

Wir gehen aber nicht auf Urlaub, sondern- ganz im Gegenteil- erstmals werden wir bei der EXOTICA in St. Pölten einen Stand haben!
Für Axolotl-Fans haben wir dort was ganz Besonderes dabei: Eine größere Anzahl geschlechtsreifer Zuchttiere in verschiedenen Farben! So etwas gibt es nicht alle Tage! Die Gelegenheit ist sicher einmalig!
Ich freu mich auf ein Treffen bei der "WEIHNACHTS-EXOTICA" am 27. Dezember im Veranstaltungszentrum St. Pölten! 

21.11.09
Wir freuen uns, eine neue Nachzucht vorstellen zu können: Tylototriton shanjing. Der Mandarin Krokodilmolch wird von der IUCN als "Near Threatened" ausgewiesen. Trotzdem werden Jahr für Jahr viele Exemplare weiterhin für den Handel der Natur entnommen. Wir haben uns daher in der abgelaufenen Saison sehr bemüht, die Art in einer größeren Anzahl zu vermehren. Ganz bewusst wurde der Preis der Jungtiere tief angesetzt. Er soll ein zusätzlicher Anreiz sein, auf die deutlich teureren Wildfänge zu verzichten. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass Wildfänge häufig in recht bedenklichem Zustand bei den Liebhabern ankommen. Unsere Nachzuchten hingegen sind stabil und wir geben eine Garantie, dass sie gesund bei Ihnen ankommen. 
Wenn Sie sich mit dem wunderschönen Mandarin Krokodilmolch befassen möchten, nützen Sie diese extrem günstige Chance und helfen Sie dadurch mit, die Arbeit der Amphibien-Arche zu unterstützen! Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, den Handel mit Wildfängen zu reduzieren!

29.10.09
Seit einigen Monaten arbeitet eine Reihe von Fachautoren verschiedener europäischer Vereinigungen (AG-Urodela der DGHT, ÖGH, FUG und andere) unter dem Arbeitstitel "Threatened Salamanders and Newts of the Old World. Captive Care Management" an der Erstellung von Haltungs- und Nachzuchtanweisungen. Diese richten sich in erster Linie an die Zoos, die sich im Rahmen der weltweit agierenden "Amphibian Ark" an Erhaltungszuchten beteiligen, an Institute, die mit Schwanzlurchhaltung befasst sind und an den engagierten Liebhaber.
Nun, mag so mancher sagen, derartige Haltungsrichtlinien gibts im Internet zur Genüge. Das ist grundsätzlich richtig, diese neuen Arbeiten orientieren sich allerdings erstmals an wissenschaftlichen Kriterien. Die Parameter der Haltungsvorschläge werden aus den Daten der Habitate abgeleitet. Die Publikation wird die ca. 70 von der IUCN zurzeit als gefährdet ausgewiesenen Schwanzlurcharten Eurasiens umfassen. Sie wird in 4 Sprachen erscheinen (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch).
Es ist klar, dass ein derartiges Werk umfangreiche Recherchen benötigt und nicht innerhalb weniger Monate entsteht. Bis es komplett vorgelegt werden kann, wird folglich einige Zeit vergehen.
Der Text orientiert sich in Form und Inhalt am "Handbuch europäischer Amphibien und Reptilien". Im Gegensatz zu diesem wird das Buch allerdings Fotos enthalten. Einige Lektoren, die am "Handbuch" mitgearbeitet haben, werden auch diese neue Publikation betreuen.
Zwar entsteht das Werk im Hinblick auf die Aktivitäten der "Amphibian Ark", es handelt sich aber um eine eigenständige europäische Publikation, die europäischen Qualitätskriterien entsprechen wird.
Die Redaktion wird von Günter Schultschik durchgeführt, der sich der Unterstützung vieler versierter Kollegen erfreut.

06.09.09
Der Anregung eines Besuchers unserer Homepage folgend, werden wir künftig in unregelmäßigen Abständen einen Newsletter anbieten. Wenn Sie Interesse daran haben, lassen Sie sich einfach in den Verteiler aufnehmen. (Aussteigen ist übrigens genau so einfach!) Dort erfahren Sie dann sofort, wenn´s was Interessantes bei uns gibt!

16.08.09
Frost et al. (2009) akzeptieren nun den Hinweis von Schmidtler (2004) wonach der tatsächlich ursprüngliche Gattungsnamen für den Bergmolch Ichthyosaura heißen muss, wenn man den Regeln der Nomenklaturkommission folgt. Offenbar den Anschluss dazu hat eine Schrift von Dubois & Raffaelli (2009) gegeben, die erstmals in ihrer jüngst erschienen Revision eben diesen Gattungsnamen korrekt verwenden.
Dass der zwischenzeitlich von Garcia-Paris et al. (2004) eingesetzte Gattungsnamen "Mesotriton" nicht zulässig war, war den Literaturkundigen schon bald klar. Umso erfreulicher, dass nun die Konsequenzen gezogen und dieser Irrtum korrigiert wurde.
Die Liebhaber werden wenig Freude mit dieser neuerlichen Änderung haben. Sie zeigt aber auch, dass man nicht vorschnell Namensänderungen mit vollziehen sollte, solange nicht schlüssige Beweise vorliegen und gründlich recherchiert worden ist.
Wir im Salamanderland halten die nunmehrige nomenklatorische Entscheidung für vollkommen richtig und haben die Änderung auf dieser Homepage durchgeführt. Nähere Details unter: Systematik Triturus.

22.07.09
Endlich Sommer, Ferienzeit, Badetemperaturen! Des einen Freud, des anderen Leid. Schwanzlurche mögen Temperaturen deutlich über 20°C im allgemeinen weniger. Wir bitten daher im Sinn des Wohlergehens der Tiere um Verständnis, dass wir in den Sommermonaten keinen Versand durchführen, wenn Temperaturen über 25°C vorausgesagt sind. Sie können aber sicher sein, dass Sie Ihre Tiere sofort bekommen, sobald es die Verhältnisse zulassen.
Danke und schönen Urlaub!

10.07.09
Unsere Neurergus kaiseri Gruppe entwickelt sich prächtig. Deshalb ein paar neue Fotos.

06.07.09
Die ersten Bandmolch-Jungtiere sind abzugeben. Ob sie nun Triturus vittatus ophryticus, Ommatotriton ophryticus nesterovi oder sonst wie heißen mögen, wird spätestens dann zweitrangig, wenn man die prächtigen Männchen bei ihren Balzspielen beobachten kann. Allerdings dauert es etwa 3 Jahre, bis aus den von uns abgegebenen Jungtieren entsprechend stattliche adulte Exemplare heran gewachsen sind. Hier ist also Geduld und Ausdauer nötig. Aber beides ist bei "echten Molchlern" ohnehin in großem Maß vorhanden! Die Aufzucht der Jungtiere ist gar nicht so schwierig, wenn man sie verhältnismäßig trocken und im Sommer recht warm hält. (Eine Ecke des Beckens sollte aber doch gut befeuchtet sein, dann können die Tiere wählen.)

23.06.09
Die problematische Eingliederung von Laotriton (syn.: Paramesotriton) laoensis hat ein Ende! Für die Art wurde eine eigene Gattung Laotriton aufgestellt. Dies erscheint durch die doch erheblichen Abweichungen von Paramesotriton gerechtfertigt. Siehe hierzu:

Dubois A. & J. Raffaeli (2009): A new ergotaxonomy of the family Salamandridae Goldfuss, 1820 (Amphibia, Urodela). Alytes 26 (1-4): 1-85.

17.05.09
Auf www.feuersalamander.com hat dieser Tage ein Fotowettbewerb statt gefunden. Salamanderland hat in beiden Kategorien die Hauptpreise gestiftet.
Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich:
Catrin Grollich hat mit ihrem Bild von roten Sollingen-Salamandern einen Gutschein von € 100,00 gewonnen.
Sandy Reinhard gewann in der Kategorie "Urodela" einen Gutschein von € 50,00 mit ihrem Foto eines Bandmolchs.

16.05.09
Die Axolotl-Saison hat begonnen! Vorerst gibt's Nachzuchten der beiden Farbschläge PLATIN und SILVER. Wobei PLATIN weiße Tiere bezeichnet, die rosafarbene Augen haben, SILVER-Tiere besitzen dagegen schwarze Augen.

29.04.09
Fotos der Embyonalentwicklung von Triturus vittatus ophryticus und Euproctus platycephalus eingefügt.
Als wir vor einigen Tagen nach langer Zeit wieder einmal Oviedo-Salamander Nachzuchten (S. salamandra bernardezi) angeboten haben, war die Mailbox voll! Innerhalb weniger Stunden waren die Jungtiere ausverkauft. Das zeigt die ungebrochene Faszination, die von besonderen Feuersalamanderunterarten weiterhin ausgeht.
Für echte Kenner haben wir zurzeit die sehr seltenen S. salamandra gallaica in wenigen Exemplaren aus der letztjährigen Nachzucht. Wer sich für diese Form, die mit roten Köpfen aufwarten kann, interessiert, sollte schnell zuschlagen!
Ein Kollege aus Niederösterreich hat Ambystoma andersoni vermehrt. Wer sich für diese spektakulären Tiere interessiert, sollte sich per mail melden. Wir leiten das gerne weiter. Es sind dies keine Nachzuchten aus dem Salamanderland!

20.04.09
Bilder von Liua shihi eingefügt.

02.04.09
Die ersten Fotos der Embryonalentwicklung von Euproctus platycephalus wurden eingefügt.
Immer wieder erreichen uns Anfragen, welche Bücher, welche Literatur über Schwanzlurche wir empfehlen können. In Zusammenarbeit mit einem der weltweit führenden herpetologischen Fachbuchhändlern, Herrn A. Brahm von Chimaira haben wir nun eine große Auswahl an Druckwerken zusammen gestellt. Ansehen und bestellen können Sie hier.

08.03.09
Dass wir in den letzten Jahren bei einer Vielzahl von Fernsehproduktionen unser Knowhow zur Verfügung gestellt haben, ist nur Insidern bekannt gewesen. Hier gibt's nun eine Vorstellung der bisherigen Filmprojekte.

04.03.09
Zahlreiche Fotos ergänzt. Unter anderem bei Pleurodeles waltl, Triturus karelinii, Triturus pygmaeus und Triturus vittatus ophryticus.

26.02.09
Auch wir haben nicht alles! Deshalb ist heute eine Suchliste eingefügt worden. Falls Sie was abgeben wollen, was wir gerade suchen, schreiben Sie uns einfach eine Mail. So kommen wir sicher zusammen!

12.02.09
Ein weiteres englisch sprachiges Artkapitel ist hinzugekommen: Tylototriton shanjing. Für die großartige Unterstützung bei den Übersetzungen der letzten Zeit danke ich besonders Herrn Dr. Janzen (Amphibien-Arche).

08.02.09
Die zunächst noch unbekannte Paramesotriton-Art, die wir als "Gelbpunkt-Warzenmolch" bzw. als Paramesotriton spec. 2 bezeichnet haben, hat sich mittlerweile zweifelsfrei als Farbmorphe von Paramesotriton chinensis heraus gestellt.

07.02.09
Der Laich von Euproctus platycephalus (siehe Eintrag vom 17.01.09) ist befruchtet! Bilder von der spannenden Paarung dieser Art gibts hier.

03.02.09
Das Artkapitel von Neurergus kaiseri wurde nochmals überarbeitet. Seit heute ist das Kapitel über Neurergus kaiseri auch in englischer Sprache verfügbar.

27.01.09
Nach einigen Vorbereitungsgesprächen ist es nun so weit: Das Salamanderland wird sich aktiv am Programm der Amphibien-Arche beteiligen. Diese Teilorganisation der IUCN, der Weltnaturschutzorganisation, hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders bedrohte Amphibienarten durch gezielte Nachzuchtprogramme in ihrem Bestand zu erhalten bzw. zu stützen. Wir haben darüber viele Diskussionen geführt und sind uns der Problematik des Ansatzes durchaus bewusst. Aber: Nix tun hilft auch nix!

25.01.09
Die Artkapitel von Neurergus kaiseri und Tylototriton shanjing wurden auf den neuesten Stand gebracht.

20.01.09
Obwohl wir in der letzten Saison 2008 wirklich viele Axolotl aufgezogen hatten und somit sicher waren, bis zur diesjährigen Nachzucht Tiere anbieten zu können, sind wir schon wieder total leer. Zwar haben die Eltertiere ohnehin schon wieder abgelaicht, aber bis Mai wirds doch dauern, bis wir hiervon Tiere abgeben können. Ich muss also alle Axolotlfreunde jetzt um ziemlich viel Geduld bitten. Dafür gibts aber später dann wieder alle Farben.
Auch bei den übrigen Arten gehen jetzt allmählich unsere Bestände zur Neige. Aber bitte, machen Sie keine Spontankäufe! Überlegen Sie in Ruhe und schicken Sie uns besser zunächst eine e-mail mit Ihren Vorstellungen.

17.01.09
Die Weihnachtpause beim Versand ist beendet! Euproctus platycephalus hat zu laichen begonnen. Ob der Laich befruchtet ist, kann jetzt noch nicht festgestellt werden. Nach vielen Jahren ist nun erstmals wieder im Salamanderland diese Art in einer reproduktionsfähigen Gruppe vorhanden.

01.01.09
Herzliche Neujahrswünsche aus dem Salamanderland in alle Welt!
Die Paramesotritons sind jetzt, mitten im Winter schon beim Laichgeschäft. Genau wie die Axolotl. Der Großteil der Arten hält allerdings Winterruhe.

Da bleibt ein wenig mehr Zeit, sich mit wissenschaftlichen Frage zu befassen. So arbeiten wir zurzeit bei einem Projekt der Universität Wien mit, das sich mit den Klebstoffen der Salamanderhaut befasst. Geleitet wird es von Dipl. Biol. Janek von Byern. Darüber berichtet auch die Tagespresse (link 1, link 2) und eine Reihe von online-Medien. Von Byern wurde für seine Forschungen mit dem Wissenschaftspreis der BA-CA 2007 ausgezeichnet.
Ein weiteres Projekt befasst sich mit den Abwehrstrategien der Schwanzlurche von Mag. Egon Heiss (Zoologisches Institut, Uni Wien).
Immer wieder besuchen uns auch junge Biologen und Diplomanten, um sich Rat und vor allem auch wertvolles Lebendmaterial für ihre Forschungen von uns zu holen.
Es macht uns natürlich stolz, wenn die Arbeit im Salamanderland auf diese Weise anerkannt wird. Gleichzeitig ist es ein Ansporn!

23.12.08
Neue Fotos von Paramesotriton spec.3, einer unbeschriebenen Art, die wir intern als "Helmwarzenmolch bezeichnen, ergänzt. Ebenso von Paramesotriton guanxiensis.

18.12.08
Der Text im Artkapitel Neurergus kaiseri wurde mit weiteren Datensätzen ergänzt. Allmählich ergibt sich ein etwas konkreteres Bild von dieser eher Legenden umwobenen Art.
Es ist seltsam zu beobachten, wie sich der Zugang zu N. kaiseri im Lauf der Zeit verändert hat. Als wir (Steinfartz & Schultschik) 1995 nach Schmidtler & Schmidtler die ersten Tiere aus dem Iran nach Österreich bzw. nach Deutschland brachten und vermehren konnten, war das Interesse an den Jungtieren so gering, dass wir Teile der Nachzuchten einfach verschenkt haben! Der durch die Importe nach 2003 einsetzende Hype erfasste zunächst weltweit die Liebhaber. Mit entsprechender Verzögerung werden nun auch unterschiedlichste Organisationen auf die Art aufmerksam. Nicht immer zum Vorteil der Tiere!

05.12.08
Liebe Salamanderfreunde und Molchler! Auf Grund der Weihnachtszeit ist zur Zeit nicht garantierbar, dass unsere Sendungen ohne Verzögerung ankommen. Bevor wir also riskieren, dass Tiere irgendwo in den Bergen der Weihnachtspost stranden, stellen wir den Versand bis zum 18. Januar 2009 wie jedes Jahr auch heuer wieder vorüber gehend ein. Ich glaube, das sind wir unseren vierbeinigen Freunden schuldig! Danke für Ihr Verständnis!

21.11.08
Artkapitel Neurergus kaiseri überarbeitet.
Es gibt neue Nachzuchten!

11.11.08
Seit Monaten wieder ein Lebenszeichen von uns! Grund: Ein totaler EDV-Zusammenbruch. Jetzt läuft es wieder! (Hoffentlich auf Dauer!)
Im Salamanderland hat sich in der Zwischenzeit einiges ereignet. Vor allem ist es uns nun erstmals gelungen, Paramesotriton-Arten in ordentlichen Stückzahlen zur Metamorphose zu bringen. So können wir die Art Paramesotriton spec. 1, die wir intern als "Roter Warzenmolch" benennen, zu einem guten Preis anbieten.

05.08.08
Ein kleiner Hinweis für die Axolotl-Liebhaber: Immer wieder gibt es bei uns einige wenige Tiere diverser Farbschläge, für die sich eine extra Erwähnung in den aktuellen Nachzuchten nicht auszahlt. Fragen Sie einfach nach. Vielleicht haben Sie ja Glück und Ihre Wunschfarbe ist vorhanden!
Was wir allerdings nicht anbieten können, sind geschlechtsreife erwachsene Tiere. Der Grund ist einfach: Auch bei uns ist der Platz beschränkt und wir pflegen nur die Anzahl von Elterntieren, die wir auch tatsächlich brauchen. Sorry!

Absolut verlässlich sind sie, unsere Mertensiella caucasica-Weibchen. Auch in diesem Jahr haben sie vor wenigen Tagen erneut abgelaicht. Das ist die 8. Saison für unsere F1-Tiere. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Art ansonsten nur sehr selten mittels Hormongaben vermehrt wird. Unsere Tiere schaffen das ganz ohne Tierarzt und Chemie!
Allerdings sei nicht verschwiegen, dass der technische Aufwand der Haltung enorm ist. Die Becken müssen ständig gekühlt und gleichzeitig (!) beheizt werden. Einfach, weil die Wassertemperaturen 12°C nicht übersteigen sollen und tagsüber Lufttemperaturen von über 20°C benötigt werden. Die Tiere pendeln ständig zwischen diesen Extremen und brauchen das offensichtlich für ihr "Wohlgefühl". Der Luftkörper der Becken wird mittels Ventilatoren in Bewegung gehalten und das Wasservolumen permanent umgewälzt. Schließlich sind das Bach bewohnende Hochgebirgstiere, für die stagnierende Verhältnisse ganz ungeeignet wären.
Mein Vortrag bei der 20. Jahrestagung der ÖGH im Jänner 2009 (Veranstaltungshinweise) wird sich mit dem Thema "16 Jahre Erhaltungsnachzucht von Mertensiella caucasica im Terrarium" beschäftigen.

Es gibt neue Veranstaltungshinweise!

17.07.08
Die ersten Landsalamander Nachzuchten dieses Jahres! Westliche Tigersalamander hatte wir noch nicht im Angebot und die Feuersalamander sind heuer besonders stramm!

08.07.08
PDF des Artikels in Amphibia 2008, 7(1) eingefügt: "Neuerungen der Salamandriden-Systematik in Europa nebst Konsequenzen in der Taxonomie".

10.06.08
Fotos von Ambystoma mavortium Larven eingefügt.
Seit einiger Zeit schwimmen im Salamanderland einige Exemplare aus der Gattung Paramesotriton herum, die trotz intensiver Recherche bisher nicht zuzuordnen waren. Ohne die Pferde scheu machen zu wollen, bezeichne ich zwei dieser Formen jetzt mal als "unbekannte Art". Unter Paramesotriton spec. 2 und Paramesotriton spec. 3 sind sie in unserer Artenliste angeführt.
Paramesotriton spec. 2 fand sich in einem Import, der offensichtlich aus Paramesotriton chinensis bestand. Die Tiere unterscheiden sich allerdings von P. chinensis durch eine erheblich dunklere Grundfärbung, vor allem aber durch eine rote Rückenleiste und gelbe Punkte an den Lateralleisten und den Flanken.
Paramesotriton spec. 3 hingegen führten wir als braune Form von P. chinensis. Als die Tiere nun älter und somit erwachsen wurden, zeigten sie erhebliche Unterschiede zu P. chinensis. Vor allem eine prägnante Ausbildung auf dem Hinterkopf: Die Parotiden scheinen nach hinten verlängert und insgesamt vergrößert, sodass der Eindruck eines Art "Helm" entsteht. Dazu wurden die Tiere etwa so groß wie P. deloustali, also wesentlich massiger, als P. chinensis gewöhnlich sind. In Kombination mit der weitgehend zeichnungslosen dunkelbraunen Grundfarbe kamen starke Bedenken auf, ob die Zuordnung zu P. chinensis aufrecht zu halten ist. Erhalten haben wir die Tiere übrigens als "P. hongkongensis", was mit Sicherheit unrichtig ist.
Wenn jemand hierzu Angaben machen kann oder selbst ähnliche Tiere kennt/hält wäre eine mail nett.
In jedem Fall wird die Gattung Paramesotriton künftig einige Erweiterungen und Änderungen erfahren. Siehe auch die jüngst erfolgte Beschreibung von Paramesotriton zhijinensis.

29.05.08
Nach langem Grübeln endlich die Erleuchtung: Murphy`s Gesetze des Nachzuchterfolgs

23.05.08
Die ersten Nachzuchten sind da!!! Nach längerer Durststrecke gibts nun endlich wieder Axolotl!

15.05.08
Fotos einer Paramesotriton guanxiensis Larve eingefügt.

07.05.08
Erste Entwicklungsfotos der Eisäcke von Hynobius dunni und Hynobius tokyoensis eingefügt.

05.05.08
Bilder von Speleomantes italicus wurden ergänzt und erweitert.

29.04.08
Neu eingefügt wurde das Artkapitel über Paramesotriton guanxiensis mit einer kompletten Serie von Embryonalentwicklungsfotos.
Endlich sind auch die Fotos und der Bericht des 9. Molchlertags zu sehen.
In den vergangenen Tagen haben unsere Gruppen von Hynobius dunni und Hynobius tokyoensis ihre Eisäcke produziert. Über ihre Entwicklung, so sie befruchtet sind, werden wir berichten.

28.04.08
So mancher mag sich gefragt haben, was mit dem Salamanderland los ist. Wir waren jetzt eine ganze Weile nicht aktuell. Der Grund: Ein böser Zusammenbruch unserer EDV! Noch immer funktioniert die Sache nicht so ganz, wie sie soll, aber wir arbeiten angestrengt daran, bald wieder in vollem Umfang da zu sein. Es gibt ja viel zu berichten, was sich bei den Tieren mittlerweile getan hat. Danke für die Geduld!

12.03.08
Zufriedene Kunden zu haben, ist etwas sehr Angenehmes! Gleichzeitig natürlich ein Ansporn, das Niveau zu halten und, wo möglich, weiter zu steigern. Beispiele von Kundenreaktionen haben wir jetzt mal online gestellt.

01.03.08
Die Nachzuchtsaison hat begonnen! Sämtliche Paramesotritons haben das Laichgeschäft aufgenommen. Seit zwei Tagen sind alle Triturus-Männer ausgewintert. Die dürfen sich jetzt mal in Ruhe auf ihre Weibchen vorbereiten, einen ordentlichen Nahrungsvorrat rauf futtern und ihre Kämme aufbauen. In 7-10 Tagen kommen die Damen aus dem Kühlschrank und dann wird es wohl wieder so richtig rund gehen in den Becken.
Nikolaus GRAF hat einen Erweiterungsbau der Anlagen fertig gestellt. Dieser wird vor allem für weitere Triturs-Aufzuchten genutzt werden. In Vorbereitung ist auch eine kleine Außenanlage. Hier sollen vor allem die Hynobius ihrem Laichgeschäft nachgehen. Da diese Gattung recht empfindlich auf hohe Dauertemperaturen im Frühjahr reagiert, rechnen wir bei einer Pflege im Freien, dass sich der unmittelbare Einfluss des recht unbeständigen Wetters positiv auf die Vitalität und Fortpflanzungsbereitschaft auswirken wird. Dort werden wir auch später im Jahr Versuche mit Tylototriton machen.

14.01.08
Der Termin für den nächsten Molchlertag steht fest: Samstag, 29. März 2008! Das wird sicher wieder ein tolles Treffen. Alle, die sich für Molche, Salamander und ähnliches Viehzeug interessieren, sind aufs Herzlichste eingeladen! Am Programm wird noch gefeilt!

11.01.08
Wir starten ins Neue Jahr! Vielen Dank für die vielen Glückwünsche, die uns erreicht haben!
Wir haben uns viel für 2008 vorgenommen. Die Paramesotritons werden bald zu laichen beginnen. Auch die Axolotl haben schon für Nachwuchs gesorgt. Der Großteil der Elterntiere sitzt allerdings noch im Winterquartier und schläft dem Frühling entgegen. Selbst wenn man das schon oft gesehen hat: Jedes Jahr ist es wieder faszinierend, wenn die Männchen der Triturus Gruppe ihre Kämme entwickeln und um ihre Weibchen herum turnen. Wir freuen uns jedenfalls schon drauf und werden Sie auf dem Laufenden halten, was so alles im Salamanderland passiert.

10.12.07
Im Kapitel "über uns" gibts ein weiteres Foto! Tina ist seit Jahren unsere Expertin der Gattung Neurergus.
Sie sieht nicht nur umwerfend gut aus, sondern ist auch charmant und witzig und dabei eine überaus einfühlsame und kluge Tierpflegerin! Eine der wenigen Molchlerinnen- und was für eine! (Nur die Auswahl ihres Portraits dauerte etwas...!)   

03.12.07
Von den beiden Axolotl-Farbformen WILD und PLATIN sowie von den Marmormolchen sind noch einige wenige Exemplare erhältlich. Auch die Wildfänge von Tylototriton shanjing gehen nun endgültig zur Neige. Wer hier noch zuschlagen will, sollte das recht rasch tun.
Wir müssen Platz schaffen für die Nachzuchten der kommenden Saison. Deshalb wurden die Tylototriton verrucosus deutlich reduziert. Eine gute Gelegenheit, sich eine eigene Zuchtgruppe anzuschaffen.
Bitte beachten Sie aber, dass wir nur bis zum 15. Dezember versenden und dann erst wieder ab dem 10. Jänner. Der Grund dafür ist, dass unsere Molche nicht irgendwo zwischen den Weihnachtspaketen stecken bleiben sollen!

22.11.07
Jetzt möchte ich mich mal bei den vielen Besuchern, Bestellern und Freunden dieser Seite bedanken! Noch nicht ganz ein Jahr lang ist diese Homepage im Netz. Die tägliche Besucherzahl liegt im Schnitt bereits über 120. Tendenz stetig ansteigend. Für ein derartiges Spezialgebiet, wie es die Schwanzlurche darstellen, ein geradezu sagenhaftes Ergebnis!

Ein herzliches Dankeschön auch für die vielen freundlichen und anerkennenden mails, die täglich herein kommen.

Für die interessierten Besteller wahrscheinlich weniger günstig: Kaum haben wir eine Art in die Rubrik "aktuelle Nachzuchten" gestellt, ist sie auch schon wieder ausverkauft. Uns freut das natürlich. Für die kommende Saison bedeutet das aber sicher, dass wir erheblich mehr arbeiten werden müssen, um ein interessantes Angebot über das Jahr zusammen stellen zu können.

Die Triturus-Anlage wird im Moment gerade von Niki Graf deutlich erweitert, für Tylototriton ist ebenfalls eine Vergrößerung im Frühjahr geplant.
Alle Paramesotritons beginnen in diesen Tagen zu balzen, sodass wir hoffen, wieder ein gutes Nachzuchtergebnis präsentieren zu können.
Unsere Sorgenkinder sind und bleiben die Neurergus. Es ist sehr schwierig, diese wunderschönen Tiere über mehrere Jahre in guter Kondition zu halten. Nach dem ersten Vermehrungserfolg kommt meist der Einbruch. Wir arbeiten daher intensiv daran parasitenfreie und immunstarke Gruppen aufzubauen. Wahrscheinlich noch nicht im nächsten Jahr, aber dafür in der darauf folgenden Saison sollte es wieder Neurergus-Jungtiere aus dem Salamanderland geben, die gesund und einfach aufzuziehen sind.

Neben den allseits beliebten Arten, versuchen wir auch immer wieder echte Raritäten zu halten und zu vermehren. Eben schlüpfen die diesjährigen Larven von Mertensiella caucasica. Nun schon das 7. Jahr in Folge vermehren sich unsere F1-Tiere. Leider werden es diese Jungtiere wahrscheinlich nie in die "aktuelle Nachzuchten" -Liste schaffen, weil es immer nur wenige gibt und diese schon längst vorbestellt sind.

Ein toller Erfolg war auch die neuerliche Vermehrung von Calotriton asper in der zweiten Saison. Nun wachsen die Jungtiere aus 2006 schon kräftig heran, sodass sie hoffentlich bald unsere kleine Zuchtgruppe vergrößern können.

Mit den besten Wünschen aus einem bereits völlig verschneiten Kaltenleutgeben!

Ihr 
Günter Schultschik

21.11.07
Von Ralf Reinartz und Jennifer Macke wurden freundlicher Weise die Taxonomie-Texte dieser Seite übersetzt. Sie wurden im englisch sprachigen Teil eingefügt. Siehe auch: http://www.caudata.org:80/cc/articles/Salamanderland_taxonomy.shtml

28.10.07
Das abgelaufene Wochenende war Termin für das alljährlich durchgeführte Jahrestreffen der AG-Urodela in Gersfeld/Deutschland. Seit heute gibt es im Salamanderland wieder eine Gruppe von Euproctus platycephalus. Es sind F4-Tiere, die von Francois Maillet/Frankreich vermehrt wurden. Somit ist nach vielen Jahren die Art wieder bei uns im Bestand, nachdem sie ausgestorben war, da sich unter den Nachkommen nur noch Weibchen fanden.

13.10.07
Artkapitel Tylototriton wenxianensis, Paramesotriton caudopunctatus eingefügt. Gattung Tylototriton überarbeitet.

11.10.07
Tylototriton wenxianensis im Salamanderland eingetroffen.
Im Tausch gegen Tylototriton taliangensis haben wir eine Gruppe von Tylototriton wenxianensis aus Großbritannien erhalten. Die Tiere sind adult und geschlechtsreif. Die erste Sorge gilt einer problemlosen Umstellung auf unsere Verhältnisse. In weiterer Folge wird natürlich die Vermehrung angestrebt.

06.10.07
4 weitere Chinesische Riesensalamander (Andrias davidianus) importiert!
Das Salamanderland konnte weitere 4 Exemplare dieser enorm großen und überaus seltenen Art an verschiedene zoologische Einrichtungen in Österreich vermitteln. Sämtliche Tiere sind europäische Nachzuchten und nicht der Natur entnommen. Künftig sollen alle Riesensalamander im Land wissenschaftlich betreut und für ein Erhaltungszuchtprojekt eingesetzt werden. Wir wünschen den neuen Besitzern maximalen Erfolg bei ihren Bemühungen!
(Fotos vom Transport)

26.09.07
Artkapitel Echinotriton andersoni eingefügt.

21.09.07
Neu im Salamanderland: Echinotriton andersoni und Paramesotriton caudopunctatus! Im Tausch konnten wir von E. Guindon, Kanada frisch metamorphosierte Jungtiere erwerben. Nun beginnt die Aufzucht dieser Winzlinge, in 3-4 Jahren könnten sie hier bei uns ihrerseits für Nachkommen sorgen. Die entsprechenden Art-Kapiteln werden folgen.

16.09.07
Mertensiella caucasica erfolgreich abgelaicht!
Seit mehr als 15 Jahren befindet sich eine Gruppe des Kaukasussalamanders Mertensiella caucasica bei uns in Pflege. Zunächst gab es Zuchterfolge mit den Wildfangtieren. Ab 2000 vermehrte sich auch die F1-Generation. Das 7. Jahr in Folge gibt es auch in dieser Saison wieder Laich der F2-Generation.

04.09.07
Bei diversen Paramesotriton Fotos der Jungtierentwicklung ergänzt.

30.08.07
Chinesischer Riesensalamander im Tiergarten Schönbrunn!
Über Vermittlung des Salamanderlands kam ein Chinesischer Riesensalamander (Andrias davidianus) in den Tiergarten in Wien. Das Tier ist 12 Jahre alt, 98 cm groß und traf in bester Kondition ein. Es entstammt der einzigen europäischen Nachzucht, die 1995 von Klaus Haker erzielt wurde.

17.08.07
Neuigkeiten bei den aktuellen Nachzuchten: Endlich können wir auch wieder die beliebten Spanischen Rippenmolche anbieten. Bei den Axolotln gibts es zwei Farben, die wir schon länger nicht im Sortiment hatten: SILVER und WILD.

10.08.07
seit heute haben wir unser Angebot wesentlich erweitert: Einige interessante Arten wird es künftig auch ab und zu als Wildfänge geben. Bitte lesen Sie auch die entsprechende Eintragung hierzu.

03.07.07
einfache und übersichtliche Anleitung zum Zahlungsverkehr eingefügt: wie bezahle ich?

19.06.07
Ab heute sind Zahlungen per
PayPal möglich.

16.06.07
Übersetzungsmaschine Deutsch-Französisch eingefügt.

10.06.07
Salamandrasystematik um die neu beschriebene Unterart Salamandra algira spelaea ergänzt.

05.06.07
Präparateliste ergänzt um NMW-Nummern. Somit sind die im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrten Präparate sowohl nach der CSL-Nummer als auch nach der Sammlungsnummer der herpetologischen Abteilung determiniert.

27.05.07
Veröffentlichung aus Jahresschrift für Feldherpetologie und Ichthyofaunistik in Sachsen eingefügt.

17.05.07
Diverse Fotoserien ergänzt (Paramesotriton spec., Paramesotriton deloustali, Triturus cristatus)

05.05.07
Bericht und Bilder vom 8. Molchlertag ergänzt. Fotos Embryonalentwicklung von Triturus cristatus und Paramesotriton deloustali ergänzt

07.04.07
Achtung! Neue Bankdaten!! Änderung der AGBs. Ab sofort können wir nur noch gegen Vorkasse versenden. Wir bedauern diesen Schritt, aber durch vermehrt auftretende unsaubere Methoden einer steigenden Zahl von Kunden ist die bisher geübte Praxis der Zahlungen nicht mehr möglich. Es ist uns klar, dass der überwiegende Teil der seriösen Abnehmer dadurch einen Nachteil erleidet. Wir entschuldigen uns hierfür und ersuchen um Verständnis. 

04.04.07
Fotos von Jungtieren Salamandra salamandra alfredschmidti und Paramesotriton laoensis eingefügt

29.03.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton und Tylototriton eingefügt.

21.03.07
Fotos von Triturus cristatus und Triturus dobrogicus ergänzt.

19.03.07
Triturus alpestris alpestris Fotos ergänzt.

12.03.07
Alle Veröffentlichungen in pdf-Dateien umgewandelt.

11.03.07
Fotos von Pseudotriton ruber, Desmognathus fuscus, Taricha granulosa und von Paramesotriton-Larven eingefügt.

13.02.07
Weitere Fotos Paramesotriton-Entwicklung ergänzt.

01.02.07
Übersetzungssoftware Deutsch -> Englisch eingefügt.

24.01.07
Fotos Paramesotriton deloustali eingefügt.

23.01.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt.

18.01.07
Fotos Triturus helveticus eingefügt, die von Kamil Szepanski zur Verfügung gestellt wurden.

17.01.07
Fotos Entwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt. Präparateindex erweitert.

12.01.07
Fotos Embryonalentwicklung von Paramesotriton-Arten ergänzt

07.01.07
Präparateindex eingefügt.

04.01.07
Paramesotriton hongkongensis und Paramesotriton laosensis Entwicklungsfotos eingefügt.

03.01.07
Paramesotriton laoensis: Fotos von einem laichenden Weibchen eingefügt.
Kapitel Dokumentation eingefügt

02.01.07
Komplettes Schriftenverzeichnis eingefügt.
Molchlertage eingefügt
Speleomantes italicus Text eingefügt. Diverse Fotos ergänzt.

31.12.06
Paramesotriton chinensis (graue Form) beginnt zu laichen.
Paramesotriton spec. beginnt zu laichen. Fotos der Embryonalentwicklung beider Arten werden folgen.
Tylototriton taliangensis Larvenfotos eingefügt.

 

Es ist geschafft!

Seit 19. 12. 2006 ist diese Seite im Netz.
Sie wendet sich in erster Linie an den fortgeschrittenen Schwanzlurchliebhaber. Es werden deshalb die verwendeten Sachbegriffe nicht näher erläutert. So genannte "Anfängerseiten" gibt es ohnehin genügend im Netz.
Es wurde bei der Gestaltung bewusst zu Gunsten von längeren Textpassagen auf vielerlei Gags verzichtet. Diese Seite will vor allem Informationen transportieren und weniger unterhalten.
Die hier zu findenden Haltungsvorschläge entstammen zum einen aus den Erfahrungen im
Salamanderland, zum anderen werden Freilanddaten zur Abstraktion heran gezogen. Sie unterscheiden sich deshalb in manchem Detail von den häufig kolportierten Caresheets. Selbstverständlich beinhalten auch die hier aufgeführten Vorschläge keinerlei Garantie auf Erfolg, verläuft doch biologisches Geschehen vor multicausalem Hintergrund.
Vieles hier wird noch ausgebaut werden. Ob der englisch-sprachige Teil jemals den vollen Umfang erreichen wird, ist fraglich. Die Qualität der Abbildungen sollte noch angehoben werden. Ich betrachte diese Seite als permanente Baustelle, die sich hoffentlich evoltiv weiterentwickeln wird.
Kritiker sind stets willkommen, sofern ihre Anmerkungen sachbezogen sind.

Günter Schultschik

Kaltenleutgeben, am 19. 12. 2006 

 


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