Salamanderland
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Carl von Linné´s
Systema Naturae
der Grundstein zur binominalen Nomenklatur in den biologischen Wissenschaften
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Tomus I. Editio Decima, Reformata. Cum Privilegio S:æ R:æ M:tis Sveriæ. HOLMIÆ,
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Faksimiles der Deckblätter dreier
verschiedener Ausgaben von Systema naturae |
Carl Nilsson Linnaeus wurde am
23. Mai 1707 in Råshult, Schweden geboren. Er nannte sich ab 1762 nach seiner
Erhebung in den Adelsstand Carl von Linné, auch Carolus Linnaeus oder Carl
Linnaeus. Er starb am 10. Januar 1778 in Uppsala.
Linné war zunächst Botaniker und der zu seiner Zeit gewaltig ansteigende Wissensstand
über die unterschiedlichen Arten von Pflanzen und Tieren erzwang die Erfindung eines Systems, das in der Lage
war, dauerhaft Ordnung in ein bis dahin vollkommen chaotisches Nebeneinander zu bringen.
Wie so oft war nicht der Promotor selbst der Schöpfer der Idee. Diese kam von
John Ray, der die binominale oder binäre Taxonomie erfunden hatte.
Der Verdienst Linné`s allerdings war es, dass er die Tragweite dieser Entdeckung
erkannte und zum integralen Bestandteil eines "natürlichen Systems" machte, also
eines Systems, das die Arten auf Grund ihrer Ähnlichkeiten zueinander
ordnete.
Linné lag es dabei völlig fern, 100 Jahre vor Darwin, an eine evoltive Verwandtschaft untereinander zu denken.
Er glaubte an die göttliche Schöpfung einer jeden individuellen Art. Kam er doch
aus streng religiösem Haus und war für den Priesterstand vorgesehen gewesen.
1735 erscheint die erste Auflage der "Systema naturae" mit 10 Seiten. Welch
ungeheure Entwicklung danach einsetzte, zeigt die 13. Ausgabe von 1770, die
noch zu seinen Lebzeiten heraus kommt und bereits 3000 Seiten umfasst.
Weswegen "regna tria naturae"? Nun, Linné beschreibt nicht nur die beiden Reiche
der Pflanzen und Tiere, sondern auch ein drittes: Das der Mineralien, die er
ebenso nach ihrer "natürlichen Verwandtschaft" anordnet.
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