Salamanderland 

Triturus vulgaris (Linnaeus, 1758) und seine subspezifische Gliederung:
 

folgende Unterarten von Triturus vulgaris gelten zur Zeit als valid:

T. vulg. ampelensis Fuhn, 1951 Valea Dosuluj, Rumänien
T. vulg. graecus Wolterstorff, 1905 Korfu, Griechenland
T. vulg. kosswigi Freytag, 1955 Abant See, Westanatolien, Türkei
T. vulg. lantzi Wolterstorff, 1914 Novorossijsk, Russland
T. vulg. meridionalis Boulenger, 1882 Turin, Italien
T. vulg. schmidtlerorum Raxworthy, 1988 Karacabey, Westanatolien, Türkei
T. vulg. schreiberi Wolterstorff, 1914 Bokanjacko See bei Zadar, Kroatien
T. vulg. vulgaris Linnaeus, 1758 Schweden

Interessant ist ein in der Literatur wiederkehrender Hinweis auf eine vermutete weitere Unterart im Donau und Save Tiefland, die sich unter anderem durch ihre relative Kleinheit auszeichnet. So sind etwa die Teichmolche auf den Höhen um Wien um etwa die Hälfte bis 1/3 schwerer als die der Donauauen.

non valid:

T. vulg. borealis Kauri, 1959 Jämtland, Schweden
T. vulg. dalmatica Kolombatovic, 1907 Cetina Tal, Kroatien
T. vulg. graecus forma corcyrensis Wolterstorff, 1908 Korfu, Griechenland
T. vulg. graecus forma tomasinii Wolterstorff, 1908 Tivat, Montenegro
T. vulg. intermedia Kolombatovic, 1907 Karakasika Bach, Kroatien
T. vulg. kammereri Wolterstorff, 1907 Semmering, Österreich
T. vulg. kapelana Méhely, 1905 Mrkopalj, Kroatien
T. vulg. tataiensis Dely, 1967 Komarom, Ungarn

 

einige charakteristische Merkmale der validen Unterarten:

  T. v. ampelens. T. v. graecus T. v. kosswigi T. v. lantzi T. v. meridion. T. v. schmidtl. T. v. schreib. T. v. vulgaris
Dorsolateral
zone
kantig wulstig wulstig kantig schwach kantig ? verrundet
Kammrand schwach wellig glattrandig glattrandig fein gezähnelt glattrandig gezähnelt gezähnelt gezähnelt
Schwanz
Endfaden
kurz lang, dünn lang, dünn kurz,farblos kurz, breit nein nein kaum
Zehensäume hell stark, dunkel stark, dunkel dunkel stark, dunkel schwach ? hell
Bauchflecken ja klein groß ja klein, wenig ja nein ja
roter Nackenstrich nein ja ja nein ja nein nein nein

 

Ein Kuriosum stellt das Vorkommen von T. vulg. cf. graecus in unmittelbarer Nachbarschaft des Salamanderlands dar. Es handelt sich um eine offenbar freigesetzte individuenstarke Population auf der Fläche von etwa 2 km2, die seit den 1980er Jahren nachweisbar ist und sich offenbar gegen die autochton vorkommenden Bestände der Nominatform restlos durchsetzen konnte und möglicherweise Ausbreitungstendenzen aufweist. Siehe: 2005c


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